Flughafenstreik Der Tag am Frankfurter Flughafen
Am Boden geblieben: Eine Gruppe japanischer Studenten aus Osaka vertreibt sich die Wartezeit am Frankfurter Flughafen beim Kartenspiel. Wegen eines Streiks des Sicherheitspersonals fallen viele Flüge aus.
Andere Reisewillige, die gezwungen sind, in Frankfurt am Boden zu bleiben, versuchen es mit einem Nickerchen und hoffen, dass es irgendwann wieder vorangeht.
Dichtes Gedränge herrscht an den wenigen noch geöffneten Passagierkontrollen.
Die Gewerschaft Ver.di will mit dem Streik ihrer Forderung nach einem einheitlichen Stundenlohn von 16 Euro für Angestellte im Bereich des Luftsicherheitsgesetzes Nachdruck verleihen.
Die beiden Damen lassen sich die Laune nicht verderben.
Doch nicht alle halten tapfer durch: Sanitäter bringen einen geschwächten Fluggast zum Rettungswagen. Im Gedränge kämpften viele Wartende mit Kreislaufproblemen.
Seit 2 Uhr morgens sind die Mitarbeiter aller privaten Sicherheitsfirmen aufgerufen, ihre Arbeit bis 23 Uhr ruhen zu lassen.
Die Lufthansa musste nach eigenen Angaben mindestens 35 Flüge streichen.