Streit um Abo-Gebühren: Forscher revoltieren gegen Fachverlag - DER SPIEGEL
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Streit um Abo-Gebühren Forscher revoltieren gegen Fachverlag

Veröffentliche oder verschwinde! Der Publikationsdruck auf Wissenschaftler ist enorm; sie müssen in angesehenen Zeitschriften erscheinen, um Karriere zu machen. Fachverlage nutzen das aus und kassieren horrende Abo-Gebühren, finden Tausende Forscher. Sie rufen zum Boykott eines Großverlags auf.
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Boykott-Aufruf: Da sie finden, dass der Fachverlag Elsevier zu hohe Gebühren verlangt, wollen Tausende Wissenschaftler nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten. Ihr Protest-Shirt spielt auf das Logo der Firma an,...

Foto: Michael Eisen
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...auf dem ein der Baum noch belaubt ist. Die Forscher aber fühlen sich ausgebeutet. mehr...

Foto: Anonymous/ PR NEWSWIRE
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Kampagne im Netz: Auf der Website "The Cost of Knowledge"  tragen sich Wissenschaftler ein, wenn sie an dem Boykott teilnehmen wollen.

Foto: michaeleisen.org
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So nicht: Der namhafte Mathematiker Günter Ziegler gab bis vor kurzem zwei Zeitschriften heraus, die bei Elsevier erschienen. Jetzt weigert er sich, mit dem Verlag zusammenzuarbeiten. Die Wut habe sich seit Jahren aufgestaut, sagt er.

Foto: Peter Endig/ picture-alliance/ dpa
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Fühlt sich und seine Kollegen degradiert: Der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch kritisiert, Autoren, Herausgeber und Gutachter an den Hochschulen seien nur Zuarbeiter in der Wertschöpfungskette des Fachverlags.

Foto: Ben Stefanowitsch
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Empört: Andreas Degkwitz, Bibliotheksdirektor an der Humboldt-Universität, bemängelt, die üblichen Marktgesetze würden bei den Fachverlagen nicht gelten.

Foto: Matthias Heyde/HU Berlin
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