Streit "Volksfeind" in China - DER SPIEGEL
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Zensur in China Schaubühnen-Gastspiel in Peking sorgt für Eklat

Ausführlich hatte die Schaubühne die Veranstalter in China vorab über das Ibsen-Stück informiert. Nach der ersten Vorstellung schien die Theaterleitung überrascht, dass das Publikum eingebunden wird und stellt die Schaubühne vor die Wahl: Die folgenden Aufführungen stünden auf dem Spiel.
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Christoph Gawenda spielt in der aktuellen Produktion den Kurarzt Thomas Stockmann, der die Missstände aufdecken will.

Foto: Arno Declair
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Die erste Aufführung des "Volksfeinds" in Peking rief heftige Reaktionen beim Publikum hervor. Einige Zuschauer beklagten sich ganz offen über die Zensur.

Foto: Bernhard Zand
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Das nationale Zentrum für Darstellende Künste: Dort führte das Ensemble Ibsens Stück auf, dorthin wurde Schaubühnen-Direktor Tobias Veit nach der ersten Vorstellung wieder zitiert.

Foto: NICOLAS ASFOURI/ AFP
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Morten Kiil (r., Thomas Bading) kommt als erstes zu Stockmann, nachdem er von dessen Entdeckung gehört hat. Mit seiner Gerberei verseucht er maßgeblich das Heilwasser.

Foto: Arno Declair
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Bei der zweiten Aufführung spielte das Ensemble vor vollen Rängen, obwohl die Vorstellung nicht ausverkauft war. Die leeren Plätze waren mit Mitarbeitern des Theaters gefüllt.

Foto: Bernhard Zand
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Ibsens "Volksfeind" ist ein Drama über Wahrheit, Lüge und die Manipulation der Masse, für China offensichtlich zu nah an der Realität in dem Land.

Foto: Arno Declair
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