Stromlinien-Autos: Formen im Fluss - DER SPIEGEL
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Stromlinien-Autos Formen im Fluss

Was heute als fortschrittlich gilt, war anfangs ein Totalflop: In den dreißiger Jahren tauchten die ersten Serienautos mit Stromlinien-Karosserie auf. Die aerodynamischen Wagen waren ein Verkaufsdesaster - erst Jahrzehnte später setzte sich die Idee durch.
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Volvo PV36: Der Personen Vagn 36 - Spitzname "Carioca" - war das bis dahin fortschrittlichste Modell des schwedischen Autoherstellers. Das Design stammte von Ivan Örnberg. Auffällig waren die in die Frontpartie integrierten Scheinwerfer und die geteilte und leicht gepfeilte Frontscheibe sowie ein eingebauter Kofferraum im Fond. Die vier Türen waren allesamt an den B-Säulen angeschlagen.

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Volvo "Venus Bilo": Bereits im Jahre 1933 wurde dieses Auto in Schweden vorgestellt, doch Volvo wollte aus Sorge um seinen Ruf nicht offiziell als Urheber des Wagens genannt werden. Als Designer und Ideengeber des Autos wurde daher kurzerhand der Telefonunternehmer Gustaf Ericsson benannt. Die Stromlinienform und vor allem der verkleidete Unterboden sollten unter anderem das Aufwirbeln von allzu viel Straßenstaub verhindern. Das Auto blieb ein Prototyp.

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Chrysler Airflow: Wenn man dieses Bild betrachtet, weiß man sofort, warum die Nase des Autos "Wasserfall-Kühlergrill" genannt wurde. Die Scheinwerfer waren für damalige Zeiten auffällig tief positioniert - und vor allem komplett in die Karosserie integriert.

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Toyota AA: Im Jahr 1936 baute Toyota das erste Serienauto und verkaufte davon bis 1940 rund 1400 Exemplare. Die optische Verwandtschaft zum Chrysler Airflow ist auf den ersten Blick erkennbar. Angetrieben wurde der Wagen mit Leiterrahmen und Ganzstahlkarosserie von einem Reihen-Sechszylindermotor.

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De Soto Airflow: Parallel zum Chrysler Airflow wurde von der Chrysler-Marke De Soto der im Wesentlichen baugleiche, aber viel billigere De Soto Airflow angeboten. Doch auch zum niedrigeren Preis wurde der Wagen kein Erfolg. Der erste Versuch, die Karosserie eines Autos für eine bessere Aerodynamik möglichst glatt und geschmeidig zu gestalten, endete in einem wirtschaftlichen Misserfolg.

Foto: AP
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