Studenten kämpfen um Master-Plätze - DER SPIEGEL
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Zu wenig Master-Plätze Zwangspause nach dem Bachelor

Zu Beginn des neuen Wintersemesters ist klar: Viele gute Bachelor-Absolventen haben sich vergebens auf einen Master-Studienplatz beworben. Die Unis sind den 2,5 Millionen Studenten nicht mehr gewachsen, viele Talente verlassen Deutschland.
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Verzweifelter Protest: Zwei Studentinnen entrollen im Wissenschaftsausschuss der Hamburger Bürgerschaft ein Transparent mit ihren Forderungen. 73 Hamburger Lehramtsstudenten hatten keinen Master-Platz an ihrer Uni bekommen. Mit ihrer Aktion wollten sie die Landespolitiker auf ihre Situation aufmerksam machen - denn in Hamburg und anderswo sind Master-Plätze Mangelware. mehr... 

Foto: Jan Keitel
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Die Studenten Jan Keitel, Enya Weyhe und Alexander Limmer (v.l.) sind die Sprecher der angehenden Lehrer. Die Universität Hamburg erklärte zunächst, sie könne keine zusätzlichen Master-Plätze für sie schaffen.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Auch Dennis Grütte hat sich vergeblich um einen Master-Platz beworben. Der 26-Jährige studiert an der TU Berlin Maschinenbau. Seine Jobaussichten mit dem Bachelor hält er für gering. Thematische Vertiefung hätte ihm das Studium kaum geboten. Er will versuchen, über den Klageweg einen Master-Platz an seiner Uni zu bekommen.

Foto: Elisabeth Schoepe
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Sieben Bewerbungen hat Willy Schmidt geschrieben - und nur Absagen erhalten. Er schreibt derzeit noch an seiner Bachelor-Arbeit in Psychologie an der TU Dresden. Ohne den Master kann er jedoch keine Therapeutenausbildung beginnen.

Foto: Willy Schmidt
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Bewahrheiten sich jetzt die düsteren Prognosen? Optimistisch gingen Bildungs- und Wissenschaftsministern anfangs davon aus, dass jeder zweite Student sich mit einem Bachelor zufrieden geben wird.

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Die Studenten glaubten das schon während des Bildungsstreiks 2009 nicht (hier Studenten in Jena). Das CHE rechnet inzwischen mit 85 Prozent, die weitermachen wollen und prognostiziert: 2016 könnten 36.000 Master-Plätze fehlen.

Foto: Z1009 Jan-Peter Kasper/ dpa
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