Studie zu Autoaufklebern - DER SPIEGEL
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Studie zu Autoaufklebern "Kein Balg mit scheiß Namen on Board"

"Ich bremse auch für Tiere", "Klein Lisa an Bord" oder die Insel Sylt: Auf deutschen Autos klebt eine Menge. Ein Forscher hat sich gefragt, was das mit den Betrachtern macht.
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Was machen die Botschaften von Autoaufklebern mit denen, die sie lesen müssen? Das wollte der US-Forscher Walter Goettlich von der University of Kansas wissen.

Foto: imago
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Das Ergebnis: Egal, wie rätselhaft die Sprüche auch scheinen - sie erzeugen meist das dringende Bedürfnis, den Autobesitzer einzuordnen. Ist hier vielleicht auch eine Botschaft im Kennzeichen versteckt?

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So wohl auch beim Klassiker: "Baby on Board" auf der Heckscheibe. Warum müssen Eltern ihren Status als Erziehungsberechtigte eigentlich so dringend den anderen Verkehrsteilnehmern mitteilen? Doch der Aufkleber hat auch einen hilfreichen Hintergrund: Er kann Rettungskräften bei einem Unfall den wichtigen Hinweis geben, dass sich noch Säuglinge im Auto befinden. Diese sind bei einigen Autounfällen nur schwer im Wagen zu finden.

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imago / Karina Hessland

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"Nix Verkauf, nix Karte, MEINS!" klebt an diesem Pkw in Leipzig. Es soll wohl die Verteiler von Plastikkarten mit Kaufangeboten abschrecken.

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Der Halter dieses Wagens ist ganz offensichtlich Aufklebersammler.

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Auch häufig gesehen: Der Fisch. Er symbolisiert den christlichen Glauben.

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Beliebt ist es, mit seinem Urlaubsziel anzugeben: Bevorzugt tun das Sylturlauber.

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Auch die Staatenzugehörigkeit wird gerne mit Aufklebern ausgedrückt.

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Aufkleber an einem Trabant 601: Ironische Sprüche finden sich immer mal auf Autos.

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