Studien: Warnungen vor der Klima-Endzeit - DER SPIEGEL
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Studien Warnungen vor der Klima-Endzeit

Flüchtlingsströme, Kriege, Hungersnöte: Neue Studien warnen vor geradezu apokalyptischen Folgen des Klimawandels und der Ausbeutung des Planeten. Fast drei Milliarden Menschen seien von bewaffneten Konflikten bedroht, statt Globalisierung gebe es den globalen Verteilungskampf.
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Doppeltes Risiko: 46 Staaten sind laut einer Studie der Forschungsgruppe International Alert von bewaffneten Konflikten infolge des Klimawandels bedroht.

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Konfliktherde: Bereits im Sommer 2007 hat der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) eine Untersuchung über die Gefahren durch Klima-Konflikte veröffentlicht. In einigen Regionen - etwa in Darfur - toben Kriege schon heute.

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Globales Pulverfass: Ursachen und Intensitäten von Umweltkonflikten nach der WGBU-Studie

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Kämpfer der Sudanesischen Befreiungsarmee (November 2005): Den armen Ländern prophezeihen Sicherheitsexperten massive Probleme durch Dürren, Ernteausfälle und Wasserknappheit infolge des Klimawandels.

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Satellitenbild vom Südwesten Bangladeschs und dem Südosten Indiens: An der Grenze zwischen den beiden Staaten hat es wiederholt bewaffnete Konflikte gegeben. Forscher warnen vor riesigen Flüchtlingsströmen durch ansteigende Meeresspiegel in Bangladesch - was die Situation an der Grenze zu Indien verschärfen könnte.

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Überflutungen in Indien (Juli 2004): Die steigenden Meeresspiegel sind nach Meinung von Klimaforschern eine Gefahr vor allem für tiefliegende Küstengebiete. Auch die Grundwasserversorgung kann in Mitleidenschaft gezogen werden, da das Salzwasser unter der Erde weiter vordringen kann als oberirdisch.

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Titicaca-See in den Anden: Die meisten der peruanischen Anden-Gletscher könnten bis 2015 verschwunden sein. Sicherheitsexperten sehen darin eine Gefahr für die politische Stabilität etwa in Peru.

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Pastoruri-Gletscher in Peru (November 2006): Die Eisriesen in den Anden schmelzen dahin - und mit ihnen ist auch ein Großteil der Trinkwasserversorgung Perus gefährdet.

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Tibetisches Hochplateau: Die Temperaturen im Himalaya steigen um ein Mehrfaches schneller als die globalen Durchschnittstemperaturen. Die Gletscher, die einige der größten Flüsse Asiens speisen, gehen rasant zurück.

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