Studiengebühren: Klops-Essen und andere Proteste - DER SPIEGEL
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Studiengebühren Klops-Essen und andere Proteste

Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist der Weg frei für die Einführung von Studiengebühren. Überall wehren sich Studenten nach Kräften - mit Demonstrationen und Aktionstagen.
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Start zum Weltrekordversuch mit der Aktion "Hamburger gegen Studiengebühren" (24. Januar 2006): 70 Klopsbrötchen wollte Mark McGowan eigentlich vertilgen. "Ich habe das noch nie gemacht, aber ich liebe Hamburger", sagte er und biss genüsslich zu.

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Der Künstler in der Hamburger Kunsthochschule: Bei Nummer 5 wühlte er sich noch recht wohl, da war eine Stunde vergangen. Danach wurde es hart, viel früher als geplant gab McGowan auf.

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He's loving it - jedenfalls am Anfang: Sieben Kilogramm Fleisch wollte McGowan in sich hineinschaufeln. Das war deutlich zu viel, nach Burger Nummer 22 musste er sich hinlegen und schlief ein.

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Total nasal: Schon vorher ist Mark McGohan durch allerlei eigenwillige Aktionen aufgefallen, wie hier am 12. September 2003 vor Downing Street No. 10, dem Sitz des britischen Premiers in London. Er rollte eine Erdnuss elf Kilometer weit mit der Nase - das sollte ebenfalls ein Protest gegen Studiengebühren sein.

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Och nö, bitte keine Studiengebühren: Seit vielen Monaten rebellieren deutsche Studenten gegen die Einführung der Campus-Maut - vergebens, die Gebühren kommen trotzdem. Hier protestierten als Clowns verkleidete Studenten in Stuttgart (30.11.2005).

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Auch die Kommilitonen in Nordrhein-Westfalen, hier Düsseldorf, müssen bald unter der Schuldenlast ächzen (30.11.2005).

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Gehör finden durch das Megafon: Studentin in Stuttgart (15.12.2005).

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Da geht Studenten der Hut hoch: Der Demo-Trend geht zum selbst gebastelten Kopfschmuck, gesehen in Stuttgart (30.11.2005).

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Der Demo-Klassiker: Jetzt alle losrennen, hier in Stuttgart (15.12.2005).

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Wer ist hier blöd? Studentin in Stuttgart (15.12.2005).

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Ohne Umschweife: "Gegen Gebühren"...

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...und "Bildung für alle", Stuttgart (15.12.2005).

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Inga Krüger, Studentin aus Konstanz, hat sich als Bettlerin verkleidet (08.11.2005).

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Da bleibt nur noch der Griff zur Pfeife, Wiesbaden (18.12.2003).

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Ein Klassiker aus der Abteilung akademische Folklore (4. Februar 2005): "Bildung geht baden" - Greifswalder Studenten nahmen ein eiskaltes Bad im Bodden.

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Demo in Berlin (3. Februar 2005): Die Protestidee des Erstsemesters Matthias Ballasch, 20, zu den Einschnitten an den Hochschulen - er trägt zur Messerattrappe einen Zettel "Man sucht ja nach Alternativen...".

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Beklebt: In der Hamburger Innenstadt protestierten fast 10.000 Studenten gegen Studiengebühren (3. Februar 2005).

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Aktion vor dem Düsseldorfer Landtag (22, Juni 2005): Frisches Geld durch Scheibenwaschen.

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Demo in Essen (23. Juni 2005): Hoch die Fäuste gegen Rüttgers.

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Demonstration von Studenten und Schülern in Düsseldorf (21. Mai 2005): Jürgen Rüttgers und Angela Merkel als klares Feindbild.

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Rektorats-Besetzung an der Uni Freiburg (9. Mai 2005): Fast zwei Wochen harrten die Gebührengegner im Rekorat aus.

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Vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig: Rund 8000 ostdeutsche Studenten trafen sich am 3. Februar 2005 zum Protestzug.

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Billig und willig (Studentenprotest am 3. Februar 2005 in Berlin): So haben Bildungspolitiker und die Finanzminister Studenten gern.

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Zur Kasse, bitte (Hamburger Uni-Bibliothek, 26. Januar 2005): Die Hansestadt hatte gemeinsam mit fünf anderen Ländern in Karlsruhe gegen das bundesweite Gebührenverbot geklagt und dürfte als eines der ersten Bundesländer allgemeine Studiengebühren einführen.

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Noch ein Demo-Klassiker: "Die Bildung wird zu Grabe getragen" (Frankfurt am Main, 13. Dezember 2003)

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Bei Demos (wie hier in Hamburg am 3. Februar 2005) immer beliebt: leicht abgewandelte Werbesprüche.

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Uni Frankfurt (3. Februar 2005): Ob es tatsächlich bei 500 Euro bleibt, wenn die Länder einmal mit Studiengebühren loslegen, ist keineswegs sicher.

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Uni Essen/Duisburg (3. Februar 2005): Dort protestierten Studenten aus ganz Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung will zwar auf Studiengebühren verzichten, aber die Studenten vertrauen den Politikern nicht.

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Demo in Hamburg (3. Februar 2005): Das Motto lautete "Studiengebühren stoppen, Bildung ist keine Ware".

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Düsseldorfer Demo: Brauchen Studentinnen und Studenten jetzt neue Einnahmequellen?

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Abgeräumt (in Hamburg am 27. April 2005): Hamburger Polizeibeamte, für ihr herzhaftes Zugreifen bekannt, lösen eine Blockade des Uni-Hauptgebäudes von Gebührengegnern auf.

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Demonstranten in München (am 18. März 2005): "Unsere Taschen sind schon leer, doch der Stoiber will noch mehr", skandierten die Studenten.

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Die Schere öffnet sich (Bamberg am 27. Januar 2005): Die Gebührengegner befürchten, dass die Uni-Maut viele Abiturienten vom Studium abschreckt.

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