Studienplatz-Mangel: Master ohne Platz - DER SPIEGEL
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Fehlende Studienplätze Master ohne Platz

Ohne Einser-Bachelor wird es schwer mit dem Master-Platz. Darum üben sich viele Studenten jetzt im Krisenmanagement: Lars flüchtet in die Schweiz, Alexander hofft auf Losglück und Saskia jobbt als Verkäuferin.
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Zu viele Studenten, zu wenig Plätze: Ein "Gut" ist für einen Master-Platz in vielen Fächern nicht mehr ausreichend. Wer heute ohne Wartezeiten einen Platz im Master-Studiengang haben möchte, der benötigt exzellente Noten - und viel Glück. Lesen Sie mehr... 

Foto: Frauke Thielking
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Bildungs-Asyl Schweiz: Statt zu warten, zog der Student Lars Dietrich, 25, in die Schweiz. Dem Einser-Abiturient und Einser-Bachelor-Absolvent wurde sein "Zweifach-Bachelorstudium" zum Verhängnis: Selbst mit Bestnoten hatte Dietrich die nötigen Creditpoints aus Zeitmangel noch nicht zusammen und flog aus dem Verfahren. Jetzt will er seinen Doktor im Ausland machen.

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"Wird schon nicht so schlimm sein", dachte Student Alexander Limmer, 24, lange über das Master-Desaster. Bis der Hamburger selbst eine Ablehnung bekam. In diesem Moment sah er seinen Hiwi-Job gefährdet, sein Bafög gestrichen und glaubte, keine Chance mehr auf einen Job als Lehrer zu haben. Doch die Proteste von Studenten in Hamburg führten vor dem Wissenschaftsausschuss der Hamburger Bürgerschaft zumindest zu einem Teil-Erfolg...

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... weil auch Master-Plätze in der Hansestadt Mangelware sind, hatten 73 Hamburger Lehramtsstudenten keinen Masterplatz an ihrer Uni bekommen.  Mit Demos und auf Transparenten forderten die Jung-Akademiker ihr Recht auf einen Studienplatz. Die Aktion zeigte Wirkung: Die Landespolitiker richteten zusätzliche Masterplätze ein.

Foto: Jan Keitel
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