Bildband "Sturm" Wolkenmonster und Tornadorüssel
Moorcroft in Wyoming: "Bärenklaue" nennt Mitch Dobrowner sein 2010 gemachtes Foto. Seit 2009 ging er jeden Sommer auf die Jagd nach Stürmen.
"Chromosphäre" in Green Garass, South Dakota: In der sogenannten Tornado Alley im Mittleren Westen der USA treten die Stürme besonders häufig auf.
"Barber Pole" bei Glendale, North Dakota: Dobrower legt bei seiner Jagd 8000 bis 11.000 Kilometer in zehn Tagen zurück.
"Arm Gottes" in Galatia, Kansas: Dobrower fotografiert erst seit 2005 intensiv. Mit seiner Frau betreibt er in Kalifornien ein Design Studio.
"Drachenkopf", nördlich von Berlin, North Dakota: Stürme sieht Dobrower inzwischen als lebendige Organismen an - bestimmt durch Gesetze der Logik und gleichzeitig unberechenbar.
"Monsun" in Lordsburg, New Mexico: Der Fotograf Dobrower ist mit dem Sturmjäger Roger Hill unterwegs. "Ich folge Rogers Anweisungen, wenn er es sagt, verschwinden wir."
"Wolkensäule" östlich von Lewistown, Montana: Auf seiner ersten Reise erlebte Dobrower zehn Tage lang hintereinander phänomenale Stürme, später wartete er schon mal fünf Tage auf ein Unwetter.
Straße bei Guymon, Oklahoma: "Draußen auf den Great Plains erfreue ich mich einfach an der Schönheit der Stürme."
"Rüssel" in Regan, North Dakota: Die Schäden, die die Stürme hinterlassen, interessieren Dobrower nicht fotografisch. "Ich mag keine Zerstörung oder Gewalt. Wenn ich das sehen wollte, könnte ich das in den Straßen von Los Angeles beobachten, wo ich wohne."
"Bäume, Wolken" in Texline, Texas: Die Wolken auf den Fotos wirken watteweich und scheinen doch die Erde ans untere Ende des Bildrandes zu drücken.
"Dampfwolke" bei Clayton, New Mexico: Dobrowner lässt sich durch die legendären US-Naturfotografen Ansel Adams und Minor White inspirieren.