Hurrikan "Irma" Sint Maarten nach dem Sturm
"Irma" ist einer der schwersten Stürme, die je in der Karibik registriert wurden. Zahlreiche Inseln der Region sind verwüstet. Mindestens zehn Menschen sind ums Leben gekommen. Das niederländische Verteidigungsministerium hat Sint Maarten überflogen und die Schäden aus der Luft begutachtet. Auf den Fotos ist das Ausmaß der Zerstörung zu sehen.
Sint Maarten ist der südliche Teil der Insel St. Martin. Die Infrastruktur ist vorerst zusammengebrochen.
Blick auf zerstörte Gebäude in Sint Maarten
Flughafen und Hafen seien nicht zugänglich, sagte ein Sprecher der Marine im holländischen Radio.
Zwei Schiffe der Marine sind mit Einsatzkräften und Hilfsmaterial von Curaçao aus auf dem Weg zu der Insel.
Die niederländischen Militärs wollen den Flughafen der Insel freiräumen, um Hilfstransporte auf dem Luftweg zu ermöglichen.
"Das Krankenhaus ist nur eingeschränkt geöffnet, die Feuerwehr stark getroffen und der Hafen steht nicht zur Verfügung", sagte Leutnant Egbert Stoel im Radio.
Auf St. Martin sind mehrere Menschen im Sturm ums Leben gekommen.
In Den Haag sollte am Morgen ein Krisenstab der Regierung über weitere Hilfen entscheiden.
Der Schaden sei sehr groß, sagte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte.
"Irma habe eine "Spur der Verwüstung" hinterlassen, so Rutte.
Am Donnerstagnachmittag werden die Schiffe mit Hilfsgütern auf der Insel erwartet.
Der nördliche Teil von St. Martin gehört zu Frankreich, der südliche zu den Niederlanden. Insgesamt leben etwa 80.000 Menschen auf der Karibikinsel.
Der Sturm hat viele Häuser beschädigt.
Beschädigte Autos in Sint Maarten
Auch die Nordseite der Insel, die zu Frankreich gehört, wurde schwer getroffen. Hier ein Gebäude in der Nähe von Marigot.