Sturmtief "Joachim" im Anmarsch
Umgestürzte Bäume im Saarland: Orkantief "Joachim" hat Deutschland erreicht.
"Joachim" auf dem Radarbild: In Deutschland wird nicht nur kräftiger Wind, sondern auch starker Regen erwartet.
Am frühen Freitagmorgen nahm der Wind in Freiburg zu. Ein Feuerwehrmann zersägte einen umgestürzten Baum.
Auch in Düsseldorf wird es zunehmend windig. Hier wurde das Orkantief am Freitagmittag erwartet.
Welche Wucht "Joachim" hat, zeigte sich bereits in Frankreich: Wellen brachen vor der Stadt Saint-Malo.
Diese Frau hat ihren Spaß, doch den hatten nicht alle: Das Tief sorgte in Frankreich für Stromausfälle, der Sturm knickte Bäume um.
Vor der Bretagne lief ein Frachter auf Grund. Die Behörden lösten Umweltalarm aus, weil sich ein Ölteppich von fünf Quadratkilometern auf das Festland zubewegt.
Hohe Wellen vor dem Leuchtturm von Guilvinec im Nordwesten Frankreichs.
Nahe Biarritz: Der Wind erreichte Geschwindigkeiten zwischen 110 und 140 Kilometern in der Stunde.
Ein Zettel weist daraufhin, dass die Küste in L'Aiguillon-sur-Mer aufgrund des Sturms gesperrt ist.
Goße Wellen brechen vor Quiberon in der Bretagne. An der Südküste strandete im schweren Sturm ein mit Heizöl und Diesel beladener Frachter.
Die A45 nahe Olpe: Am frühen Morgen setzte starker Schneefall ein, die Straßen waren stellenweise glatt.