Stuttgart 21 Ein Bahnhof wird tiefergelegt
Blick auf den Stuttgarter Hauptbahnhof. Der 1927 vom Architekten Paul Bonatz gebaute Kopfbahnhof soll teilweise abgerissen und umgebaut werden. Der Name des Verkehrsprojekts: Stuttgart 21
Mit einem neuen Durchgangsbahnhof soll die Region an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen werden. Rechts im Bild: der denkmalgeschützte Turm des bisherigen Hauptbahnhofs
Entwurf des Düsseldorfer Architekturbüros Ingenhoven: Seit 15 Jahren wird über die Realisierung des Projekts gestritten.
Tageslicht von oben: Der unterirdische Bahnhof soll durch bullaugenähnliche Glaskuppeln beleuchtet werden.
Endstation: Eine Luftaufnahme des heutigen Stuttgarter Kopfbahnhofs
Wo hier (gelb umrandet) noch Gleise verlaufen, soll künftig ein ganz neuer Stadtteil entstehen - vor allem "hochwertiger Wohnraum am Park". Die Flächen können allerdings erst nach Vollendung des neuen Hauptbahnhofs bebaut werden.
Auf diesem Bild sind die Gleisanlagen mit dem skizzierten Tunnelverlauf zu sehen.
Modell mit Querschnitt durch die Gleise: Das Projekt soll den derzeit oberirdischen Kopfbahnhof in...
...einen unterirdischen Durchgangsbahnhof umwandeln.
Das alte, denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude - der Bonatz-Bau - soll nicht komplett abgerissen, sondern in den Neubau integriert werden.
Wo heute noch Züge in den Stuttgarter Hauptbahnhof einfahren, soll nach den Plänen des Projekts Stuttgart 21 ein neuer Stadtteil entstehen, dort...
...soll es dem Traum der Stadtväter zufolge einmal so aussehen.
Der Schlichter: Heiner Geißler hat in dem Streit um das Milliardenprojekt vermittelt. Von ihm stammte der Vorschlag eines Stresstests für den Bahnhof - den dieser nun bestanden hat.