Catwalk ESC Keck durchlüftete Kleider, zwickende Hoserln
Wie in Westeros: Die Serbin Bojana Stamenov trug beim ersten Halbfinale ein Kleid, mit dem sie auch in Game of Thrones etwas hermachen würde.
Von oben drängt es klaffend: Die Griechin Maria Elena Kiriakou mag es keck durchlüftet.
Dieselbe charmöse Rickenhaftigkeit wie Her Royal Highness Catherine: Boggie tritt für Ungarn an. Sieht echt Kate-mäßig aus.
Düster umkrakelte Augen und finsterer Blick: Mit Nina Sublatti, so hat es den Eindruck, ist so mittelgut Kirschen essen. Das gehört so, schließlich singt Sublatti davon, dass sie eine Kriegerin sei.
Na so etwas: Auch die Malteserin Amber will eine Kämpferin sein. Ihr Song trägt jedenfalls den Titel "Warrior". Sie setzt auf prächtige Lockenkaskaden.
Eher nachlässig mit Kim-Wilde-Gedächtnis-Lederjäckchen: Molly Sterling vertritt Irlands Farben. Im Glitzerpullover sind, man sieht es an den Ärmellöchlein, schon die Motten drin.
Der Stolz San Marinos: Michele Perniola und Anita Simoncini. Allein mittels der Kraft seines spirituellen Undercuts kann Perniola mit nur einer Handbewegung Kerzen entzünden. "If we all light a candle / we can build a chain of light", singt das Duo zündelfreudig.
Österreich! Steckte man die drei Typen von The Makemakes in eine mittelgroße Hipster-Herde, könnten wohl nur ihre eigenen Mütter sie wieder herausfischen. Engsthosen, Bärte, Spaniel-Frisuren, diese gewisse Fusseligkeit, die immer noch en vogue ist - alles da.
Die Schweizerin Mélanie René stromert in ihrem Video mit Panda-Augen durch den Wald, ihren Bettvorleger notdürftig um die Schultern geschlungen - einmal abpudern, bitte!
Wie ein Kitschposter aus den Achtzigern - die Spanierin Edurne trifft im Video zu ihrem Song verkleidet als Diana, die Jagdgöttin, im wilden Feld auf einen Gladiator.