Sudan: Hoffnung auf Frieden - DER SPIEGEL
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Sudan Hoffnung auf Frieden

Zwei Bürgerkriege haben den Sudan zerrüttet und Generationen ihre Zukunft genommen. Jetzt sucht der Südteil des Landes seinen eigenen Weg. Ein riskantes Unterfangen.
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Neue Heimat in einem zerissenen Land: Während des Bürgerkriegs wurde der Ort Burgilo von Truppen des Nordsudans besetzt und vermint. Die Bewohner flohen - und mussten einige Kilometer entfernt ein neues Dorf aufbauen. Am Nachmittag befinden sich nur Frauen, Kinder und Alte im Ort; die Männer treiben die Rinder von den zwölf Kilometer entfernten Weidecamps wieder heim.

Foto: NG / George Steinmetz
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Klare Rollenverteilung: Ackerbau ist Frauensache, ebenso wie das Flechten von Grasdächern für die Getreidespeicher, wie hier im Dorf Namorupus. Der Sudan hat viele Jahre des Bürgerkriegs hinter sich. Erst 2005 schlossen Norden und Süden einen Friedensvertrag. 2011 steht eine Volksbefragung an, in der der Südsudan entscheiden kann, ob er unabhängig wird.

Foto: NG / George Steinmetz
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Statussymbol mit Hörnern: Die Männer des Dinka-Stamms hüten das Vieh. Die Zahl der Rinder, die ein Mann besitzt, bestimmt bei den Stämmen oft, welchen Status er in der Gemeinde hat. Im Südsudan finden sich jedoch noch ganz andere Schätze - und zwar Erdölvorkommen. Um das Geld, das damit verdient wird, ging es auch im Bürgerkrieg.

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Ungewöhnlicher Anblick in Bentiu: Der frisch geschweißte Rahmen eines Ladens wird per Eselskarren in die Hautstadt des Bezirks Unitiy State geschafft, der seit dem Ende des Bürgerkriegs vom Süden regiert wird. Dass ein neues Geschäft eröffnet wird, ist in dem Ort, in dem es immer wieder zu Kämpfen kommt, eher eine Seltenheit.

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Blutiger Konflikt: 82 Menschen wurden im dem Dinka-Dorf Duk Padiet getötet, als Männer vom Stamm der Nuer sie überfielen. Ein UN-Helikopter evakuiert einige Verwundete. Die Regierung des Südsudans vermutet, dass der Norden den Angriff im September 2009 initiiert hat, um den Süden vor der Volksbefragung zu destabilisieren.

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