Sudan Tauchen im Krisengebiet
Cousteau nannte ihn aufgrund seiner großen Brustflossen "Häuptling Lange Hand": Der Weißspitzen-Hochseehai oder Longimanus ist eine der neugierigsten Haiarten und nähert sich Tauchern bis zum Körperkontakt. Die Art gilt als für den Menschen potentiell gefährlich.
Lichtspiele im Inneren der "Umbria": Der 1940 von der Besatzung selbst versenkte Transporter zählt zu den schönsten Unterwasserwracks weltweit.
Majestätisch und für den Menschen vollkommen ungefährlich: Mantas sind die größten Rochen der Welt - Tauchern gegenüber zeigen sie wenig Scheu.
Die "Royal Evolution" im Hafen von Port Sudan: Aus Ägypten kommende Tauchkreuzfahrtschiffe müssen zuerst hier anlegen, damit die Behörden die Papiere prüfen können.
Manche Reisen machen nachdenklich: Tauchtourist Andrej Viehoever hält diese Art von Urlaub zuweilen für "schon ziemlich dekadent".
Im Laderaum der "Umbria": An Bord befinden sich einst luxuriöse Fiat 1100 Lunga aus den dreißiger Jahren, an denen auch knapp 70 Jahre nach Untergang des Schiffes noch viele Details zu bestaunen sind.
Für viele Taucher das Schönste am Roten Meer: Die Farbenpracht und ...
... der immense Fischreichtum.
Graue Riffhaie im Sudan: Die gut zwei Meter langen Tiere sind in Form und Schwimmverhalten die wohl klassischste Haiart.
Für viele Taucher die schönsten Räuber: Begegnungen mit Hammerhaien gehören an den wenig betauchten sudanesischen Riffen noch zur Tagesordnung.