Fotostrecke In der Hölle Kaliforniens
Wälder stehen lichterloh in Flammen: Im US-Bundesstaat Kalifornien wüten unvermindert Waldbrände. Gleich an mehreren Stellen sind in dem US-Westküstenstaat Kalifornien Buschfeuer ausgebrochen. Die derzeitige Wetterlage macht den Einsatzkräften bei den Löscharbeiten Probleme.
Dürre und die stürmischen Santa-Ana-Winde sorgen dafür, dass sich immer neue Brände ausbreiten. Etliche Gebäude wurden bereits zerstört, rund 190.000 Menschen mussten aus ihren Häusern fliehen.
In der Region um Los Angeles wüten derzeit sechs Waldbrände. Es ist derzeit nicht absehbar, dass sich die Lage entspannt.
Der nationale Wetterdienst rechnet auch weiterhin mit starken Winden, die die Brände immer neu anfachen könnten. Regen blieb bislang aus.
Mindestens 5700 Feuerwehrleute kämpfen gegen die sich rasch ausbreitenden Flammen.
Am schlimmsten wüteten die Flammen im Bezirk Ventura County, wo seit dem Ausbruch der Feuer nun bereits eine Fläche von mehr als 380 Quadratkilometern abbrannte.
Flammen schlagen an einem weihnachtlich dekoriertem Baum an einem Einkaufszentrum in die Höhe. In der Region um San Diego ist das jüngste Großfeuer ausgebrochen. Der Highway 76 musste in beide Richtungen gesperrt werden. Laut einem Bericht des Senders CNN erlitten drei Menschen Brandverletzungen. Auch zwei Feuerwehrleute wurden demnach verletzt.
Auf Twitter schrieb die Feuerwehr von San Diego: "Das Feuer breitet sich gefährlich schnell aus, tausend Gebäude sind davon bedroht."
Ein Gestüt einer Farm für wertvolle Rennpferde ist abgebrannt. Medienberichten zufolge konnten die Besitzer des Trainingscenters die Tiere wegen der schnell um sich greifenden Flammen nur noch aus ihren Ställen befreien und mussten sie dann sich selbst überlassen.
Ein Mann steht in den Trümmern seines zerstörten Hauses im Ort Bonsall, nahe San Diego. Innerhalb weniger Stunden stand dort eine Fläche von 16 Quadratkilometern in Flammen. 65 Gebäude wurden zerstört.
Andernorts in Südkalifornien konnten die Helfer die Feuersbrunst eindämmen. Bei einem Buschfeuer am Rande des Prominentenviertels Bel Air sind den Behörden zufolge sechs Häuser abgebrannt, zwölf weitere wurden beschädigt, hieß es. Mehrere tausend Menschen hatten dort ihre Villen räumen müssen.