Südafrika Proteste in Marikana
Polizisten bewachen am Freitag die Mine, während im Hintergrund Frauen mit Plakaten gegen das brutale Vorgehen der Beamten protestieren.
Polizeieinsatz gegen Streikende am Donnerstag: Der zuständige Minister spricht von "legitimer Selbstverteidigung".
Die Einsatzkräfte feuerten auf die Arbeiter. Über 30 Menschen sind getötet worden.
Streikende Minenarbeiter: Mit Macheten und Stöcken bewaffnet protestiereten Tausende schon seit Tagen nahe der nordwestlichen Stadt Marika bei Rustenburg.
Bevor die Lage eskalierte, war der Arbeitskampf zeitweise entspannt. Die streikenden Arbeiter machten mit ihren Macheten sogar Musik. Hintergrund der Auseinandersetzungen sind vor allem Differenzen zwischen zwei Gewerkschaften. Es geht darum, wer mit dem Minenbesitzer über Löhne verhandeln soll.
Seit Wochenbeginn sicherte die Polizei mit massivem Einsatz das Bergwerksgelände und die Umgebung.
Die Männer arbeiten in der Platinmine des britischen Unternehmens Lonmin. Die jüngsten Proteste hatten am vergangenen Freitag mit der Arbeitsniederlegung von etwa 3000 Beschäftigten begonnen.