Südafrika und Botswana Der Kampf um die Nashörner
Nashorn im Sabi-Sand-Reservat: Im letzten Halbjahr wurden in Südafrika jeden Monat bis zu hundert Nashörner gewildert.
"Wir sind in einem Buschkrieg", sagt Conraad de Rosner, der Wilderer verfolgt. Und die sind hier im Sabi-Sand-Reservat an der Grenze zum Kruger-Nationalpark sehr aktiv.
Im Reservat werden Drohnen eingesetzt, Helikopter und modernste Militärtechnik. In manchen Schutzgebieten hat man den Tieren die Hörner entfernt.
Conraad de Rosner: Manchmal werden die Hörner mit speziellen Giftstoffen versetzt, um den illegalen Handel zu stoppen.
Nashornkuh mit Kalb: Die Mutter ist ungewöhnlich gelassen. Diese Tiere haben wohl nie einen Wilderer gesehen - bis jetzt.
"Als ich mein erstes gewildertes Nashorn sah, wusste ich, ich muss etwas tun", sagt Lee-Anne Davis, Rangerin im Ngala Game Reserve im Kruger-Nationalpark. Sie will etwa hundert Nashörner nach Botswana bringen, zu deren Sicherheit.
Okavango-Delta: In Botswana wacht der Präsident persönlich über die Nashörner, auf Nashornwilderei stehen hier 15 Jahre Gefängnisstrafe.
Auf Pirschfahrt im Delta: Im Kerngebiet des Deltas habe man bisher noch keine Nashörner an Wilderer verloren, sagt der Zoologe des Artenschutzprogramms von Wilderness Safaris.
Leopard in Botswana: Mit viel Glück entdeckt man im Moremi Game Reserve auch Raubkatzen.
Löwen beim Mittagsmahl Flusspferd: Im Okavango-Delta wurden seit 2001 zahlreiche Breit- und Spitzmaulnashörner wiedereingeführt, seitdem hat sich der Bestand verdoppelt.
Imapalas: "Wir müssen die Schlacht gewinnen! Wir werden nicht zulassen, dass unsere Enkel Nashörner nur noch aus Erzählungen kennen", sagt Rangerin Davis in Südafrika.