Rucksacktour durch Südostasien Allein reisen ist auch schön
Ruinenstadt: Im Geschichtspark von Sukhothai kann man Fahrräder ausleihen und die alten Tempelstätten erkunden - zu diesem Zeitpunkt waren wir noch zu dritt unterwegs.
Mehr als 90 Prozent der Thailänder sind Buddhisten. In jeder Stadt laufen einem Mönche in ihren orangefarbenden Kutten über den Weg. Für mich waren sie immer wieder ein interessantes Motiv - meine Reisebegleiter waren von den Fotopausen nicht begeistert.
Loy Krathong in Chiang Mai: Das traditionelle Lichterfest war einer der Gründe für unsere Reise in den Norden Thailands - neben traditionellen Nachtmärkten und Laternen standen für meine Reisebegleiter auch Besuche bei internationalen Fast-Food-Ketten im Programm.
Wie eine Disney-Kulisse: Der Weiße Tempel in Chiang Rai macht seinem Namen alle Ehre. Kurze Zeit später war ich meine Reisebegleiter los. Mein Abenteuer als Alleinreisende begann mit einem Schreck...
....irgendwo zwischen Chiang Rai und Chiang Mai war mein Reisepass verloren gegangen. Ich musste sämtliche Pläne umschmeißen und zurück nach Bangkok reisen. Dort konnte ich dann die Sehenswürdigkeiten ohne strengen Zeitplan genießen.
Außerdem hatte ich nun Zeit, mich in den Straßen von Bangkok zu verlaufen und die Atmosphäre besser kennenzulernen.
Mit neuem Reisepass ging es dann weiter nach Vietnam: Die erste Etappe war Ho-Chi-Minh-Stadt. Von da aus ging es weiter ans Meer.
Pssst, nicht aufwecken. Der Verkehrslärm in Ho-Chi-Minh-Stadt scheint viele Anwohner kaum zu stören. Ob im Park oder auf der Ladefläche des Wagens - für einen kleinen Mittagsschlaf scheint jeder Ort geeignet.
Die Küstenstadt Mui Ne bot malerische Sonnenuntergänge und einen Ausflug zu den berühmten Sanddünnen.
Etwas weiter nördlich in Hoi An war das Wetter nicht ganz so schön. Die Anwohner ließen sich jedoch vom Regen und dem übergelaufenen Fluss nicht beeindrucken.
Beim Bummeln über die exotischen Märkte durfte die Kamera natürlich nicht fehlen - hin und wieder wurde auch zurückfotografiert.
Das gibt Ärger! Auf den Marktplatz darf man eigentlich nur zu Fuß. Hier hat es trotzdem jemand mit dem Fahrrad versucht und musste schnell den Rückzug antreten.
Hoi An ist auch die Stadt der Lampions. Wenn das Wetter mitspielt, kann man nach einem Besuch in der Altstadt direkt an den Strand.
Letzte Etappe: Nach zahlreichen spannenden Stopps habe ich schließlich Hanoi erreicht.
Von dort unternahm ich einen Ausflug in die Halong-Bucht. Sie zählt zu den sieben Naturwundern und ist unbedingt einen Besuch wert.
Zum Abschluss meiner Reise machte ich vor allem eins: Durch die Straßen von Hanoi laufen und Erinnerungen im Bild festhalten.
Einmal um den Hoan-Kiem-See im Stadtzentrum laufen stand natürlich auch auf dem Programm.
Vietnam war für mich das Abenteuer, nach dem ich gesucht habe.
Vor allem Hanoi hat mich fasziniert. Während meiner Streifzüge durch die Stadt habe ich einen Einblick in eine Welt bekommen, die zunächst ganz anders ist als meine eigene...
Mein Herz haben Vietnam und seine Menschen jedenfalls für sich gewonnen. Und ich weiß jetzt auch, dass alleine reisen gar nicht schlimm ist.