Südpol: Eingefrorene Zeit - DER SPIEGEL
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Südpol Eingefrorene Zeit

Zahnbürtse und Becher, Tische und Stühle, Betten und Decken - als würden die Antarktis-Abenteurer Scott und Shackleton jeden Moment zur Tür hereinkommen, wirken die Hütten, die von dramatischen Heldentaten erzählen. Vor 100 Jahren sind die britischen Polarforscher beim Wettlauf zum Südpol erfroren.
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Eingefrorene Zeit: Wer die von Polarforscher Scott errichtete Holzhütte am Kap Evans betritt, glaubt, die Zeit sei stehen geblieben. Die Kälte scheint selbst den Geruch eingefroren zu haben, wie der Fotograf dieser Bilder, Josef Hoflehner, berichtet. Man könne noch immer den Rauch des Ofens und süßlich-ranziges Robbenfett riechen. Von hier aus zogen die Forscher zum Südpol - und kehrten nie wieder zurück

Foto: Josef Hoflehner
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Im Outback: Vorbild für die Hütte der gemeinsamen Expedition von Scott und Shackleton war das australische Outback-Haus. Der Arzt im Team lästerte: "Eher ein hübsches Sommerhäuschen als eine Polarstation"

Foto: Josef Hoflehner
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Nur kurz vor die Tür: Als wäre sie erst vor kurzem verlassen worden, so sieht die "Terra Nova"-Hütte aus. Seit fast einem Jahrhundert hängt dort noch Kleidung zum Trocknen. Leicht vorstellbar wäre, dass gleich einige der englischen Polarfahrer durch die Tür hereinstapfen, zurück von ihrem Ausflug in die schreckliche Kälte

Foto: Josef Hoflehner
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100 Jahre unangetastet: Eine Zahnbürste der Polarforscher liegt noch quer über einem Becher. Die museale Hütte ist zwar denkbar lebensnah, doch nur wenige Menschen betreten den Ort: neben Restauratoren und Wissenschaftlern vor allem Antarktistouristen auf der Suche nach dem großen Drama

Foto: Josef Hoflehner
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