Sultan von Brunei: Allmächtiger! - DER SPIEGEL
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Sultan von Brunei Allmächtiger!

Der Sultan von Brunei droht Dieben mit Amputation und Homosexuellen mit Steinigung. Die weltweite Empörung ist groß. Dass die Strafen jemals vollstreckt werden, ist aber unwahrscheinlich.
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Der Sultan von Brunei sorgt für Empörung: Ab kommendem Mittwoch wird gleichgeschlechtlicher Sex mit dem Tod durch Steinigung geahndet. Dieben droht die Amputation von Gliedmaßen. Ein Ersttäter muss künftig damit rechnen, dass ihm die rechte Hand amputiert wird. Im Wiederholungsfall droht die Amputation des linken Beins.

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VNA/ dpa

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Das neue Strafgesetz auf Grundlage der Scharia gibt eine genaue Anleitung dazu, wie Dieben in Brunei künftig die Hand abgeschnitten werden soll.

Foto: SYARIAH COURTS CRIMINAL PROCEDURE CODE ORDER
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Der 72-jährige Sultan ist einer der reichsten Menschen der Welt. Sein Vermögen wird auf mehr als 40 Milliarden US-Dollar geschätzt. Der Reichtum speist sich aus den Öl- und Erdgasreserven des Landes.

Foto: Ahim Rani/ REUTERS
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Der Sultan war mehrfach in Deutschland zu Gast. Im März 1998 wurde er vom damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl in Bonn empfangen. Während des Besuchs erhielt Hassanal Bolkiah das Bundesverdienstkreuz.

Foto: Fritz Reiss/ AP
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Zuletzt war der Staatsmann aus Südostasien im Juni 2011 auf Deutschlandbesuch. Der damalige Bundespräsident Christian Wulff begrüßte ihn in Bellevue.

Foto: JOHN MACDOUGALL/ AFP
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Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigte den Sultan damals als "verlässlichen und geachteten Partner in der Region".

Foto: GUIDO BERGMANN/ BUNDESREGIERUNG/ AFP
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