Sumo-WM: Dicke Deutsche, leichte Mädchen - DER SPIEGEL
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Sumo-WM Dicke Deutsche, leichte Mädchen

Sie sind riesig, fett und ziemlich unbeweglich, sagt das Klischee über Sumo-Ringer. Doch bei der Amateur-WM in Riesa zeigten die Kolosse, die sogar Spagat können, dass die japanischste aller Kampfsportarten mehr ist als pure Masse. Und während Deutschland zweimal Gold holte, kamen sich andere ziemlich verloren vor.
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Ein großer Brocken: Dieser Stein-Sumotori heißt die Besucher vor der erdgas arena Willkommen. Insgesamt stehen vor der Halle fünf Ringer.

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Objekt der Begierde: Um diese Medaille ging es bei der Sumo-WM in Riesa. Insgeamt wurde in vier verschiedenen Gewichtsklassen und der Mannschaftswertung Edelmetall vergeben.

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Trommelwirbel: Extra für die WM hatten die Veranstalter in Riesa Trommler engagiert, die jeden Auftritt der Sumotori akkustisch untermalten.

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Volle Entspannung: Die Russin Ekatarina Keyb bereitet sich auf ihren Kampf im Wettbewerb der weiblichen Sumotori vor. Was jedoch entspannt aussieht, dürfte äußerst anstrengend sein. Die junge Kämpferin wiegt 145 Kilogramm. Dass sie in der Schwergewichtsklasse startet, muss eigentlich nicht zusätzlich erwähnt werden.

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Volle Konzentration: Ekatarina Keyb (l.)lässt Anika Schulz aus Deutschland (r.) nicht aus den Augen. Eine kleine Unachtsamkeit könnte ihr den Sieg kosten. Auch wenn sie körperlich deutlich überlegen scheint, so zählen beim Sumo-Ringen noch viele andere Faktoren. Die Reaktionsschnelligkeit ist einer davon.

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Auf die Plätze, fertig...: Wenn Carlos Neves aus Portugal (l.) und Khurram Melikmurodov aus Tadschikistan (r.) gleich aufeinanderstürmen, sollte sich ihnen niemand in den Weg stellen. In der Schwergewichtsklasse der Männer haben "Leichtgewichte" unter 115 Kilogramm nichts verloren.

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Augen zu und durch: Der Georgier Autandil Tsertsvadze (l.) geht seinem italienischen Kontrahenten Fausto Gobbi (r.) an den, nicht vorhandenen, Kragen. Sumo-Ringer sind lediglich mit einem Seiden-Schurz, dem Mawashi, bekleidet. Da gilt es, den Gegner anderswo zu fassen zu bekommen.

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Gefragter Mann: Der japanische Ringer Tarahaki Ichihara erfreut sich einer großen Journalistenschar. Was die Fragesteller am meisten interessierte, wissen wir nicht. Aber vielleicht ging es auch um die vorgeschriebene Kleidung der Ringer bei Pressekonferenzen, die sich wohl von der im Ring nicht unterscheidet.

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Bloß nicht wackeln: Für einwandfreie Aufnahmen muss der Kameramann rechts die Ruhe bewahren. Angesichts des Gewichts, der Wucht und der Zielstrebigkeit des japanischen Ringers Tarahaki Ichihara eine außerordentlich gute Leistung.

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