Spektakuläres Himmelsphänomen Super, Mond!
Ein Ball über Hull: Vielerorts war in der vergangenen Nacht ein sogenannter Supermond zu sehen - unter anderem auch am Himmel über dem englischen Kingston upon Hull.
Bei Vollmond ist dieses Phänomen zu sehen, wenn der Erdtrabant uns besonders nahe kommt - und daher sehr groß erscheint. Dieses Beweisbild entstand am Strand von La Jolla Shores im kalifornischen San Diego.
Zusätzlich gab es in einigen Teilen der Welt eine Mondfinsternis, die zu einem sogenannten Blutmond führte: Dabei verfärbt er sich dunkelrot, wenn es gleichzeitig zu einem Vollmond und einer Mondfinsternis kommt.
Das dritte Phänomen, das in Teilen der Welt zu beobachten war, nennt sich Blaumond. Eine Mondphase dauert 29 Tage, in seltenen Fällen kommt es also vor, dass zwei Mal im Monat ein Vollmond zu bestaunen ist.
Dass es gleichzeitig zu Blaumond, Vollmond und Mondfinsternis kommt, ist äußerst selten. Hier ist der Supermond über London zu sehen.
Während eines Supermonds erscheint der Erdtrabant bis zu 14 Prozent größer und rund 30 Prozent heller als andere Vollmonde - so etwa in South Amboy im US-Bundesstaat New Jersey.
Blutrot zeigte sich der Mond über Athen - und tauchte den Parthenon in rötliches Licht.
Mit der Farbe des Mondes hat der Begriff "Blauer Mond" nichts zu tun. Dieses Foto entstand am Vulkan Mayon auf den Philippinen.
Das Himmelsspektakel war auch im Bürgerkriegsland Syrien zu sehen, hier beobachtet es ein Kämpfer der Freien Syrischen Armee.
In Deutschland war der jetzige "Super-Blau-Blutmond" nicht zu sehen, 2018 wird aber noch eine weitere totale Mondfinsternis von der Erde aus zu sehen sein - dann auch von Deutschland aus.