Supermond Das Runde im Eckigen
"Supermond" heißt das Phänomen, dem wir Fotos wie dieses zu verdanken haben: Der Mond kommt der Erde auf seiner elliptischen Umlaufbahn so nahe wie zuletzt 1948 - und zugleich ist Vollmond.
Wegen der Rekordnähe von nur 356.509 Kilometern, auf die sich der Mond am Montag der Erde nähert, ist diesmal sogar von einem "Super-Supermond" die Rede. Dieses Foto entstand am Sonntagabend im hessischen Klein-Auheim..
In vielen Regionen Deutschlands haben Abendspaziergänger am Sonntag freie Sicht auf den Super-Vollmond gehabt - hier in Frankfurt am Main.
Der Mond soll am Montag etwa 14 Prozent größer und 30 Prozent heller am Himmel erscheinen als ein Vollmond bei großer Entfernung von der Erde. Dieses Foto entstand in Madrid.
Karussell-Fahrer in London konnten am Sonntagabend diesen Ausblick genießen. Die echte Vollmondphase beginnt am Montag exakt um 14.52 Uhr. Nur drei Stunden zuvor kommt der Mond mit nur 356.509 Kilometern Distanz in extreme Erdnähe.
So sah der Mond hinter der Akropolis in Athen am Sonntagabend aus. Erst am 7. April 2020 wird er der Erde wieder ähnlich nahe kommen - dann auf 356.907 Kilometer.
Der Mond ist aufgegangen - hier im spanischen Cordoba.
Im britischen Glastonbury entstand diese Aufnahme des Mondes. Den Höhepunkt am Montag werden viele Deutsche wohl nur schlecht sehen können: Laut Deutschem Wetterdienst ist der Himmel dann wolkenverhangen.
Voraussichtlich bekommen in Deutschland nur Menschen in Brandenburg, Sachsen und der Osthälfte Bayerns den Supermond am Montag zu sehen. Er dürfte dann noch größer wirken, als auf diesem Bild.