Superyachten: Wer hat die längste - DER SPIEGEL
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Superyachten Wer hat die längste

Das Rennen ist - wenigstens vorerst - entschieden: Mit der "Azzam" ist die mit 188 Metern längste Yacht der Welt vom Stapel gelaufen. Als Besitzer wird ein Mitglied des saudischen Königshauses vermutet, bestätigt ist das allerdings nicht. Sicher ist dagegen, dass die Yacht "Eclipse" des russischen Oligarchen Roman Abramowitsch ungefähr drei Maybachs kürzer ist als die neue Rekordhalterin.
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Die größte Privatyacht der Welt: Am 5. April 2013 lief die 188-Meter-Yacht "Azzam" bei der Lürssen-Werft in Bremen vom Stapel. Über diese Fakten hinaus gibt es nur viele Spekulationen: Die Yacht soll vom saudischen Prinzen Walid Ibn Talal in Auftrag gegeben worden sein und 500 Millionen Euro gekostet haben.

Foto: Claus  Schäfe / TheYachtPhoto.com
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Angeblich soll die Megayacht bis zu 28 Knoten (rund 50 km/h) schnell fahren. Weil die riesigen Motoren aber entsprechend viel Treibstoff brauchen, haben die Tanks angeblich ein Volumen von einer Million Litern.

Foto: Carl Groll / TheYachtPhoto.com
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Der bisherige Rekordhalter "Eclipse": Die Megayacht hat ihren Eigner Roman Abramowitsch während des Baus viel Ärger eingebracht. Mehrfach musste die Werft Blohm + Voss nacharbeiten, angeblich hat sie bei dem 340-Millionen-Auftrag sogar einen Verlust eingefahren. Das Schiff hat ein U-Boot, zwei Hubschrauberlandeplätze und sogar ein Raketenabwehrsystem an Bord.

Foto: dapd
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Im Innenraum herrscht angeblich Luxus pur: Die Wände sollen mit Krokodilledertapete bezogen sein, auch ein Kino, eine Disco und ein Pool sind an Bord. In seiner Kabine kann Abramowitsch angeblich sogar das Dach öffnen um freien Blick auf den Himmel zu genießen.

Foto: SEBASTIEN NOGIER/ AFP
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Die Vorgängerin: Schon vor der "Eclipse" hatte der russische Oligarch eine Luxusyacht: Die "Luna", hier auf einer Probefahrt Richtung Helgoland, ist allerdings nur schlappe 115 Meter lang.

Foto: dapd
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Die "Dubai" von Scheich Mohammed Bin Raschid Al Maktum: Die Luxusyacht wurde ebenfalls von der Bremer Lürssen-Werft gebaut und ist nur einen halben Meter kürzer als die "Eclipse" - allerdings mindestens genauso luxuriös und mit Kabinen für 115 Gäste.

Foto: MARWAN NAAMANI/ AFP
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Wirklich große Yachten kaufen vor allem die arabischen Herrscherhäuser: Hier liegt die "Al Said", in Besitz des Sultans von Oman, in der Adria vor Anker. Der schwimmende Palast misst rund 155 Meter Länge und liegt damit auf dem vierten Platz der weltweit längsten Yachten. Im Innenraum ist angeblich ein Konzertsaal mit Platz für ein 50-köpfiges Orchester.

Foto: © STRINGER Italy / Reuters/ REUTERS
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Gewaltiges Schiff: Seit 1999 ist die "Al-Salamah" auf den Weltmeeren unterwegs. Die in Deutschland gebaute 140-Meter-Yacht gehört dem Kronprinzen von Saudi-Arabien und steht auf Platz 8 der Rangliste.

Foto: dapd
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Megayachten vor der Luxuswerft: Hier liegen die "Al-Salamah" (oben), die im Besitz des saudischen Königshauses ist und die "Rising Sun", die von Oracle-Chef Larry Ellison bestellt und später wieder verkauft wurde.

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Italienerin "Serene": Die 134-Meter-Yacht ist ausnahmsweise nicht in Deutschland, sondern von der italienischen Werft Fincantieri gebaut worden. An Bord befindet sich ein U-Boot, das für Tauchgänge bis 100 Meter ausgelegt ist. Wer die Besitzer der Yacht sind, ist nicht bekannt.

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Die "Octopus" von Microsoft-Mitgründer Paul Allen: Beim Stapellauf 2003 war die "Octopus" die drittgrößte Yacht der Welt - mittlerweile ist sie mit 126 Metern Länge auf Platz 12 abgerutscht.

Foto: HO/ AFP
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iYacht: Die "Venus" wurde von Apple-Chef Steve Jobs in Auftrag gegeben und von Star-Designer Philippe Starck entworfen. Den Stapellauf der mit 78 Metern Länge vergleichsweise kleinen Yacht im Oktober 2012 hat Steve Jobs nicht mehr erlebt.

Foto: CHARLES ONIANS/ AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?