Surface Pro 3 im Test Microsofts Notebook-Tablet
Microsoft Surface Pro 3: In der dritten Version ist das Windows-8-Tablet des Software-Konzerns dünner, leichter, schneller, aber keineswegs billiger geworden.
Gut geschützt: Microsoft bietet mehrere Display-Abdeckungen als Zubehör an. Die Preise liegen zwischen 120 und 130 Euro, alle Varianten haben auf der Innenseite eine Tastatur.
Schnell rein und raus. Peripheriegeräte finden am USB-3.0-Anschluss Platz, externe Bildschirme am Mini DisplayPort.
Hochwertige Verarbeitung: Am Gehäuse des Surface Pro 3 gibt es nichts auszusetzen. Genau wie schon die erste Version wirkt es extrem robust, mittlerweile aber viel leichter und eleganter als seine Vorgänger.
Gute Idee: Auch bei diesem Modell bestückt Microsoft das Netzteil des Tablets mit einer USB-Buchse. So kann man Smartphone und Surface gemeinsam aufladen und spart sich ein weiteres Ladegerät.
Stromanschluss: Der Steckverbinder des Netzteils hat eine ungewöhnlich langgezogene Form.
Frickelig: Den Stromstecker in den entsprechenden Anschluss am Surface zu stecken, gelingt trotz Magnethalterung kaum ohne hinzuschauen. Zu genau muss man die dünne Führung in einen Schlitz am Gerät einführen.
Fester Stand: Der integrierte Standfuß arretiert das Surface Pro 3 sicher in jeder erdenklichen Position, egal ob nur leicht angeschrägt,...
...stärker geneigt...
...oder nahezu horizontal: Der Standfuß gibt nie nach.
Ingenieurskunst: Das Geheimnis sind diese fein austarierten Gelenke, von denen das Display gehalten wird.
Unverzichtbares Zubehör: Das Pro Type Cover sollte sich jeder Surface-Besitzer gönnen. Über eine Kontaktleiste und einen Magnetverschluss wird es bombenfest am Gerät gehalten.
Feines Detail: Die Tastatur wird leicht angewinkelt am Surface eingerastet. So ergibt sich eine angenehme Schreibposition.
Minimaltastatur: Aufgrund der Bauweise haben die Tasten nur sehr wenig Hub. Trotzdem bietet das Pro Type Cover ein recht gutes Schreibgefühl.
Mehr Notebook als Tablet: Im Desktop-Modus von Windows 8.1 und mit angeflanschter Tastatur ist das Surface kaum von einem Notebook zu unterscheiden.
Gut zum Malen: Der mitgelieferte Stift ist so dünn und empfindlich, dass man damit auch feine Linien ziehen kann.
Zum Gegner auserkoren: Statt gegen andere Tablets positioniert Microsoft das Surface Pro 3 gegen Apples MacBook Air (r.). Eine nachvollziehbare Taktik, denn das Microsoft-Gerät ist mehr Notebook als Tablet.