Surfen in Neuseeland: Ein perfektes Set - DER SPIEGEL
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Surfen in Neuseeland Ein perfektes Set

An der Südspitze Neuseelands ist das Meer eiskalt, die Strände sind einsam und die Wellen perfekt. Beim Surfen geht es hier nicht um Lifestyle, sondern um Abenteuer - und ein Lebensgefühl.
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Ein perfektes Set: Für den britischen Surfer und Blogger Nic Spiers bietet die Südinsel Neuseelands ideale Bedingungen zum Surfen.

Foto: Julia Ochs 
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Und Spiers muss es wissen - derzeit reist er um die Welt und hat dabei schon viele Surfstrände gesehen. In Neuseeland ist er mit der Fotografin Julia Ochs (l.) unterwegs.

Foto: Julia Ochs 
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Der kleine Campingplatz in Purakaunui Bay in den Catlins im Süden Neuseelands bietet nicht viel Komfort, aber dafür ist die Natur ganz großes Kino.

Foto: Aileen Tiedemann
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Tritt man aus der Beengtheit des Campingbusses, blickt man auf einen weiten Sandstrand, steile Klippen, grüne Hügel und leuchtend blaues Meer.

Foto: Aileen Tiedemann
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Und man hat das Privileg, auch einmal ganz allein im Wasser zu sein.

Foto: Julia Ochs 
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Am Strand muss man sich vor den Seelöwen in Acht nehmen - die jagen Spaziergänger schon einmal bis zu den Dünen hinauf.

Foto: Aileen Tiedemann
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Von der Uferpromenade St. Clairs in Dunedin kann man ganz entspannt den Surfern zusehen - ohne selbst ins eiskalte Wasser zu müssen.

Foto: Aileen Tiedemann
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St. Clair bietet auch für Anfänger gute Bedingungen. Doch am steinigen Ufer sollte man vorsichtig sein.

Foto: Aileen Tiedemann
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Vor etwa 55 Jahren ging es los mit dem Surfen auf der Südinsel von Neuseeland. Wagemutige, wie etwa Julian Allpress, trauten sich in die wilde Brandung.

Foto: Aileen Tiedemann
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Weil es damals noch keine Neoprenanzüge gab, gingen die Surfer noch in Badehose ins eiskalte Wasser und wärmten sich zwischendurch am Feuer am Strand auf.

Foto: Julian Allpress
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Trotz der harten Bedingungen blieben sie immer hungrig nach dem nächsten Strand.

Foto: Julian Allpress
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Allpress und seine Freunde klapperten mit einem Fiat 500 eine Bucht nach der anderen ab und fühlten sich wie Entdecker.

Foto: Julian Allpress
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"Alkohol, Arbeit und Frauen - das alles war nebensächlich. Nur das Surfen zählte", erzählt Allpress, der heute 74 Jahre alt ist.

Foto: Julian Allpress
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Die meisten der damals entdeckten Surfspots sind noch immer wild und einsam. Doch inzwischen hat sich eine Surfcommunity in der Gegend gebildet. Nick Mills ist amtierender Surfchampion in der Klasse der über 45-Jährigen. Für ihn bietet Dunedin die perfekte Work-Life-Balance.

Foto: Aileen Tiedemann
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Graham Carse geht noch immer viermal pro Woche surfen - und ist außerdem der erste Boardshaper der Südinsel. Mit seinen blonden Haaren fällt der 65-Jährige unter den jungen Surfern kaum auf.

Foto: Aileen Tiedemann
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?