Susan Boyle "I Dreamed A Dream"
Susan Boyle: Trotz schicker Wohnung im Londoner Stadtteil Kensington, möchte die Britin das Haus im schottischen West Lothian kaufen, in dem sie in einer Sozialwohnung lebte.
Enttäuschung: Fans von Susan Boyle reagieren niedergeschlagen auf das Ergebnis der TV-Show "Britain's Got Talent". Ihr Idol kam Ende Mai im Finale nur auf Platz zwei. Der Sieg ging an die Tanzgruppe Diversity.
Im Halbfinale faszinierte Boyle mit ihrer Interpretation von "Memory" aus dem Musical "Cats". Die 48-Jährige war bei den britischen Buchmachern haushoher Favorit.
Doch der Druck und die mediale Aufmerksamkeit wurden Boyle zu viel: Auf die Niederlage folgte der Zusammenbruch, die Hausfrau musste in einer Klinik behandelt werden.
Walking down the street: Doch Boyle kam wieder und zeigte sich verwandelt.
Für das Magazin "Harper's Bazaar" posierte sie in Designerkleidern.
Piers Morgan, einer der drei Juroren von "Britain's Got Talent", verteidigte Boyle nach der Niederlage im Finale: "Sie fängt an zu realisieren, dass ihr Leben nicht mehr das gleiche sein wird." Sie erinnere ihn an ein "vom Autoscheinwerfer gelähmtes Kaninchen".
"Du bist ein Tiger, Susan", urteilte Chefjuror Simon Cowell nach Boyles erster Darbietung.
Das letzte Phänomen, das "Britain's Got Talent" hervorbrachte, war der in Wales lebende Paul Potts.
Seine Interpretation der Puccini-Arie "Nessun dorma" brachte ihm Weltruhm.
Laut Boyles Bruder John wurde Susan von US-Präsident Barack Obama zu den Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli eingeladen.