Suva-Studie: Musik ist schädlich - DER SPIEGEL
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Suva-Studie Musik ist schädlich

Die Klage der älteren Generation, die Musik der jeweils jüngeren sei viel zu laut, ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit. Mit schweizerischer Gründlichkeit wies nun die dortige Unfallversicherungsanstalt nach, dass sie da aber recht hat: Musik wird wirklich immer lauter.
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Dieser ältere Herr heißt Mark Knopfler und war Kopf der britischen Band Dire Straits: Auch Zeitgenossen unter 35 Jahren sind einige Stücke der Gruppe als Hintergrundbeschallung in Restaurants und Aufzügen bestens bekannt. Die als Lärm-Produzenten also gänzlich unverdächtige Gruppe diente der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt ...

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... als Paradebeispiel dafür, welchen unerhörten Risiken die Musikindustrie unsere Ohren aussetzt, indem sie den Schallpegel ihrer Aufnahmen per Remastering erhöht. Soll heißen: Bei gleicher Lautstärkeeinstellung wummern die Dire Straits auf einer CD von 2005 zehnmal kräftiger als auf einer von 1985.

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Und das, sagt die Suva, gilt für die meisten Aufnahmen: Immer lauter seien die geworden, was sich aber natürlich nicht nur auf Remasterings antiker CDs beschränkt. Aktuelle Aufnahmen holen heraus, was an Schalldruck drin ist - denn angeblich fördere das den Verkauf.

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Mit schweizerischer Gründlichkeit geben die Suva-Ingenieure dann auch noch gleich eine Hör-Empfehlung ab: Wenn man schon Popmusik hören muss, dann bitte schön doch leise oder nur in kleinen Dosen. Jazz und vor allem Klassik sind für den Hörapparat natürlich weit besser zu vertragen. Ob da wohl jemand hinhört?

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