Swat-Tal: Zerstörtes Paradies - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Swat-Tal Zerstörtes Paradies

Es galt einst als Paradies auf Erden, jetzt ist es die Hölle: Erdbeben, Taliban-Herrschaft, Krieg, jetzt die Flut - das Swat-Tal hat mehr Tragödien erlebt als jede andere Region Pakistans. Es ist ein Beispiel für den schlechten Ruf des Landes. Und warum die Menschen trotzdem Hilfe brauchen.
1 / 16

August 2010: Die Armee bringt Anwohner mit Gummibooten in Sicherheit.

Foto: Rashid Iqbal/ dpa
2 / 16

Touristin im Swat-Tal im Jahr 2002: Früher gehörte die Region im Nordwesten von Pakistan, in der Provinz Khyber-Pakhtunkhwa, zum Besuchsprogramm internationaler Reisegruppen. Hunderttausende von Pakistanern entkamen hierher der Sommerhitze weiter im Süden.

Foto: ? Reuters Photographer / Reuters/ REUTERS
3 / 16

Königin Elizabeth II. bezeichnete dieses Tal einmal als die Schweiz des einstigen britischen Weltreichs.

Foto: ? Reuters Photographer / Reuters/ REUTERS
4 / 16

Jawad verkauft Kunsthandwerk und Seidentücher im Laden seines Onkels in der Innenstadt von Mingora. Er hat die Taliban-Herrschaft erlebt, das Erdbeben 2005. Jetzt bedroht die Flut seine Existenz.

Foto: Hasnain Kazim
5 / 16

Wie geht es jetzt weiter? Zwei obdachlos gewordene Männer hocken auf einer Liege am Swat-Fluss - im Hintergrund ist die Brücke zu sehen, die nun zerstört ist.

Foto: Hasnain Kazim
6 / 16

Dieser kleine Junge hat gerade ein Bad im Fluss genommen - und für ein paar Minuten die bedrohliche Situation vergessen.

Foto: Hasnain Kazim
7 / 16

Ein alter Mann irrt mit seinem geistig und körperlich behinderten erwachsenen Sohn im Arm durch die Gassen von Mingora, sein Haus ist verschwunden, er bettelt um ein paar Rupien.

Foto: Hasnain Kazim
8 / 16

Kinder spielen vor einem zerstörten Haus.

Foto: Hasnain Kazim
9 / 16

An dieser Kreuzung in Mingora wurden zur Zeit der Taliban-Herrschaft Gegner des Regimes geköpft. "Einziges Ziel der Taliban war, Angst und Schrecken zu verbreiten", sagt Händler Jawad. "Auch vor unserem Laden lag gelegentlich eine Leiche."

Foto: Hasnain Kazim
10 / 16

Zwei Jungen haben vor dem zerstörten Laden ihres Vaters einen Tisch aufgestellt, sie verkaufen dort jene Parfumflakons, die sie vor den Wassermassen retten konnten.

Foto: Hasnain Kazim
11 / 16

Inayat Ullah, Kaufmann und Geschäftsbesitzer aus Mingora, sagt: "Leider haben wir die Taliban damals nicht ernst genommen."

Foto: Hasnain Kazim
12 / 16

Mit einer Plane der UNHCR haben sich Bewohner von Mingora eine Notunterkunft gebaut.

Foto: Hasnain Kazim
13 / 16

Selbst Häuser, die nicht von der Flut weggerissen wurden, sind nicht mehr bewohnbar.

Foto: Hasnain Kazim
14 / 16

Einschusslöcher in der Fassade eines Hauses aus der Zeit des Anti-Terror-Kriegs

Foto: Hasnain Kazim
15 / 16

Ein Mann betet vor dem Eingang seines Hauses.

Foto: Hasnain Kazim
16 / 16

Auch diese Brücke haben die reißenden Swat-Ströme fortgespült.

Foto: Hasnain Kazim
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?