Oper in Sydney Wahrzeichen mit Mängeln
Das Opernhaus in Sydney ist in die Jahre gekommen. Ab 2017 soll es renoviert werden. Wie es dann aussehen soll, zeigen schon jetzt fotorealistische Bilder.
Der Bau gilt heute nicht nur als Wahrzeichen Sydneys, sondern ganz Australiens.
Über acht Millionen Menschen besuchen das Gebäude jedes Jahr, mehr als eine Million gehen dort tatsächlich in die Oper.
Der Bau des Hauses wurde von Skandalen begleitet. Die Baukosten stiegen ins Astronomische.
Der dänische Architekt Jørn Utzon gewann die Ausschreibung 1957. Es dauerte Jahrzehnte, bis das Haus fertiggestellt war.
Das Grundstück, der Bennelong Point, war damals zum industrielen Brachland verkommen.
Heute schätzt eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den Wert von Gebäude und Grundstück auf 3,25 Milliarden Euro.
220 Millionen Australische Dollar will der Bundesstaat New South Wales nun in die Renovierung stecken.
Die Arbeiten sollen sechs Jahre dauern und in Phasen geschehen, sodass nicht das gesamte Gebäude geschlossen werden muss.
"Das Äußere ist ikonisch, aber was in dem Gebäude passiert, erweckt es zum Leben", sagt die Geschäftsführerin des Opernhauses, Louise Herron.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Renovierung der beiden Konzertsäle, die seit jeher Kritik wegen ihrer schlechten Akustik auf sich ziehen.
Der große Saal wird dafür ab Mitte des Jahres 2019 für 18 Monate geschlossen bleiben.