Synchronschwimmen - DER SPIEGEL
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Synchronschwimmen Immer auf'm Sprung

"Man muss Synchronschwimmen nicht mögen", stellte ein TV-Moderatoren jüngst fest. Er mag ja Recht haben, aber dennoch sollte man dieser Satz nicht so stehen bleiben. Man muss Synchronschwimmen vielleicht nicht mögen - aber man sollte. Hier die Beweisfotos.
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Seit 1984 olympisch: "Man muss Synchronschwimmen nicht mögen", stellte ein TV-Moderator jüngst fest, bevor ein paar Bilder aus dem olympischen Becken eingespielt wurden. Muss man nicht - aber man sollte. Und zwar nicht nur, wenn Russlands Mannschaft, die bei diesen Olympischen Spielen Gold gewann, durchs Wasser wirbelt.

Foto: MARCELO DEL POZO/ REUTERS
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Schmerzhaft: "Es ist wie ein 400-Meter-Sprint mit zwischendurch immer Atem anhalten. Die Arme tun weh, die Beine tun weh", wird die nicht für Olympia qualifizierte deutsche Synchronschwimmerin Edith Zeppenfeld zitiert. Was natürlich nicht heißt, dass man während des Tauchens das Gesicht verziehen darf. Wie das geht, zeigte das chinesische Team während des Mannschaftswettbewerbs. Sie gewannen Silber.

Foto: Mark J. Terrill/ AP
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Immer schön symmetrisch: Ägyptens Synchronschwimmerinnen kreiseln kurz umeinander. Damit die Haare sitzen, werden sie übrigens mit Gelatine und ähnlichen Hilfsmitteln in Form gegossen.

Foto: Chris McGrath/ Getty Images
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Sprungbreit: Eine gewisse Sympathie müssen die Teammitglieder wohl füreinander hegen. Oder würden Sie jemandem, den Sie nicht leiden können, gestatten, sich auf Ihren Kopf zu stellen? Eben!

Foto: FABRICE COFFRINI/ AFP
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Und Abflug: Die Spanierinnen gewannen Bronze - eine deutsche Mannschaft war nicht am Start.

Foto: Patrick B. Kraemer/ dpa
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Menschlicher Wasserspeier: Vielleicht sind es Szenen wie diese, die man beim Synchronschwimmen nicht mögen muss. Aber auch das gehört zu der Sportart, wie das mexikanische Duo in London zeigte. Eine Medaille gewannen sie aber nicht. Die teilten sich in Duett und Gruppe Russland, China und Spanien.

Foto: MICHAEL DALDER/ REUTERS
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Beinarbeit: Kurz nachgezählt, ja auch Kanadas Team ist auf diesem Bild mit acht Schwimmerinnen vollzählig.

Foto: FABRICE COFFRINI/ AFP
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Kaleidoskop: Kanadas Team hatte sich für Fußball-Badekappen entschieden.

Foto: Tim Donnelly/ AP
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Abgehoben: Die mit Gold ausgezeichneten Russinnen zeigen, wie man auch außerhalb des Wassers bis in die Zehenspitzen Haltung zeigt.

Foto: Barbara Walton/ dpa
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Kanadische Schwimmerinnen: Dagegen wirkt diese Pose geradezu entspannt.

Foto: MICHAEL DALDER/ REUTERS
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Und lächeln: Zur Wettkampfvor- und nachbereitung gehört bei den Athletinnen auch der Umgang mit dem Makeup. Das muss erst einmal so gut zu sehen sein, dass es auch den Kampfrichtern am Beckenrand auffällt. Und darf während des Auftritts nicht in der Nässe verschmieren. Danach heißt es also: Lange schrubben!

Foto: Barbara Walton/ dpa
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Noch ein Sprung: Turnen, Schwimmen, Wasserball, Eiskunstlauf und klassisches Ballett - was haben die mit Synchronschwimmen zu tun? Nun, die Athletinnen, die meist als Nixen umschrieben werden, brauchen eine Reihe von Fähigkeiten, die für all die aufgezählten Sportarten nötig sind.

Foto: Barbara Walton/ dpa
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Gut gelaunt: Zu diesem Zeitpunkt wussten die Kanadierinnen noch nicht, dass sie auf dem undankbaren vierten Platz landen werden.

Foto: Al Bello/ Getty Images
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Synchronfliegen: Die Zeit, die manche der Schwimmerinnen außerhalb des Wassers verbringen, ist nicht zu unterschätzen. Diese Damen gehören übrigens zum Team von Großbritannien, das auf den sechsten Platz schwamm, turnte, tanzte und schwebte.

Foto: Al Bello/ Getty Images
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Alles im Blick: So viel also zu den Synchronschwimmen-Wettbewerben bei den Olympischen Spielen 2012. Muss man vielleicht nicht mögen. Aber dann landet man wohl nicht auf diesem Bild - oder?

Foto: Clive Rose/ Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?