Synergien: Film wird Spiel wird Film - DER SPIEGEL
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Synergien Film wird Spiel wird Film

Computerspiele wie "Heavenly Sword" oder "Stranglehold" ähneln in Inszenierung, Produktion und Charakteren verstärkt den Vorbildern aus der Kinobranche, die Grenzen verschwimmen. Das ist ein schöner Trend, macht aber Spiele längst nicht immer besser.
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"The Force Unleashed": Die visuell opulenten Szenarien moderner Spiele können sich mit denen aufwändiger Sci-Fi-Filme messen ...

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... und zumindest die Action hat längst Film-Niveau erreicht: In Shootern wie "Crisis" bewegt sich der Spieler frei durch die Sets

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Dass aber Spiele wie bei "Shadow of the Colossus" auch eigentümlich emotional berühren, ist nach wie vor die Ausnahme ...

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... und selbst dann ist Action wie bei "Bioshock" noch immer weit wichtiger als die nach wie vor rudimentäre Handlung: Optisch ist das reich, inhaltlich aber arm im Vergleich zum Film

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Ist das Spiel also reduziert auf die Bewegungsaspekte eines filmischen Erlebnisses, wie hier bei "Heavenly Sword"?

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Spiele wie "Stranglehold" jedenfalls zeigen, dass sie stärker sind, wenn sie erzählerische Tiefe gar nicht erst anstreben ...

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... sondern sich dazu bekennen, Genre-Produkte zu sein: Nicht von Ungefähr ähnelt "Stranglehold" frappierend den Charakteren und Action-Seuqnzen eines John-Woo-Films

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... denn der Action-Altmeister hat das Ding produziert: Wie Georg Lucas leistet sich Woo inzwischen eine eigene Spieleproduktion

Foto: Midway
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Microsofts Hoffnungsträger "Halo III": Sci-Fi-Ballerorgie, bei der "besser" vor allem bedeutet, dass die noch stressigere Action noch realistischer - sprich: filmiger - daherkommt. Der Handlungsrahmen, die Idee solcher Spiele ist und bleibt austauschbar

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?