Synthetische Biologie - DER SPIEGEL
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Synthetische Biologie Leben aus dem Labor

Mit Methoden aus Biologie und Technik versucht sich der Mensch daran, den Code des Lebens um- oder sogar völlig neu zu schreiben. In Zukunft basteln Wissenschaftler je nach Zweck und Wunsch Lebensfähiges aus standardisierten Modulen zusammen.
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Künstliche Vesikel: Diese Zellmembrane wurde künstlich erschaffen. Seit langem träumen Forscher davon, künstliches Leben im Labor herzustellen.

Foto: AP/ Protolife Srl.
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Künstliches Leben: Dieser Zellhaufen namens "M. mycoides JCVIsyn1.0" wurde synthetisch gezüchtet. Forscher am Craig Venter Institute haben ihn in die Bakterienart Mycoplasma capricolum eingesetzt. Dort verdrängte er das natürliche Erbgut der gekaperten Bakterien und übernahm das Steuern der Zellen.

Foto: AP/ J. Venter Institue
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Paracelsus: Man lasse den Samen eines Mannes 40 Tage in wärmendem Pferdemist verwesen - und schon rege sich neues Leben.

Foto: Hulton Archive/ Getty Images
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Arthur Kornberg: Der Biochemiker hat 1959 den Nobelpreis gewonnen, weil er den Mechanismus der biologischen Synthese des Erbgutmoleküls DNA entdeckt hat.

Foto: AP
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Craig Venter: Der Gentechnik-Pionier gilt als Visionär auf seinem Gebiet - doch seine Arbeit hat auch immer wieder die Kritik von Ethikern provoziert.

Foto: Mark Wilson / Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?