Luftschläge in Syrien Angriff ohne Wirkung
Eine Unterstützerin des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Wenige Stunden nach den Luftangriffen am Samstagmorgen demonstrierten Regimeanhänger auf dem Umajjadenplatz in Damaskus.
Die Luftangriffe der USA, Großbritanniens und Frankreichs richteten sich gegen drei syrische Ziele: Eines davon ist ein militärisches Forschungszentrum in Barzeh bei Damaskus. Diese Satellitenbilder zeigen das Gelände vor dem Angriff.
Und danach.
Das Pentagon behauptet, mit dem Angriff auf das Syrische Wissenschafts- und Forschungszentrum (SSRC) sei "das Herz des Chemiewaffenprogramms" getroffen und das syrische Chemiewaffenprogramm "um Jahre zurückgeworfen" worden, doch die Zweifel daran wachsen.
Die drei getroffenen Ziele waren offenbar menschenleer. Außerdem gibt es bislang keine Hinweise, dass an den getroffenen Stützpunkten überhaupt Chemikalien gelagert wurden.
Die westliche Allianz hatte drei Gebäude in Barzeh als Ziel ausgemacht.
Diese Häuser auf dem Gelände nördlich von Damaskus wurden dem Erdboden gleichgemacht.
Ein syrischer Soldat filmt, was die westlichen Waffensysteme übrig gelassen haben. Offenbar hatte das syrische Regime die Tage nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff von Duma genutzt, um die Anlagen zu räumen.