Bilder des Krieges Blutiger Alltag in Syrien
Auf dem Rückzug: Gerade hat dieser Kämpfer einen Panzer der syrischen Armee mit einem Raketenwerfer beschossen - nun bringt er sich selbst in Sicherheit. Die Szene wurde in Aleppo aufgenommen, wo sich Rebellen und Regierungtruppen einen erbitterten Kampf liefern.
Medizinische Versorgung unter Extrembedingungen: Im Isaa-Bezirk von Aleppo behandeln Ärzte einen verwundeten Rebellen der Freien Syrischen Armee (FSA).
Verzweifelter Kampf: Gegen die deutlich besser ausgerüstete Regierungsarmee sind die Rebellen oft unterlegen. Hier bringen einige FSA-Soldaten einen verwundeten Kameraden in Sicherheit.
Ihre Verwundeten müssen die Kämpfer gegen das Assad-Regime unter einfachsten Bedingungen versorgen. Diese Krankenschwester in Aleppo arbeitet als Freiwillige in einem provisorischen Hospital.
Häuserkampf: Der Krieg in Syrien wütet auch in den zwei letzten Bastionen, in denen Baschar al-Assad bis vor kurzem noch den Schein von Normalität wahren konnte. In Damaskus und Aleppo werden die Kämpfe inzwischen mit einer Brutalität geführt, wie sie bisher nur in den ländlichen Regionen und ärmeren Vororten zu sehen war.
FSA-Soldaten auf dem Weg zur Frontlinie: In Aleppo werden inzwischen offenbar regimetreue Milizen eingesetzt, die von Assad-Truppen kontrollierte Stadtteile "säubern" sollen. Dies berichten beide Seiten, Aktivisten und das Assad-Regime.
Ein junger Soldat der Regimegegner feuert in Richtung der Assad-Truppen.
Beten vor der Schlacht: Langfristig haben die Rebellen in Aleppo bessere Aussichten als in Homs oder Damaskus. Ihnen stehen Nachschubwege über die nahe gelegene türkische Grenze offen.
Maskiert für Kampf und Kamera
Scharfschützen auf der Lauer: Diese Rebellenkämpfer haben sich in einem ausgebombten Haus verschanzt. Aus ihrem Versteck scannen sie die Straßen der Stadt nach Feinden.
"Wir kämpfen bis zum Ende": Dieser Slogan an einer Wand in Aleppo spiegelt die Haltung der Rebellen in der umkämpften Stadt wider.
Blutzoll: Aktivisten schätzen, dass bei dem Konflikt in Syrien bisher mehr als 23.000 Menschen ums Leben gekommen sind.
Blick nach draußen: Wenn die Kämpfe in den Metropolen toben - und das tun sie oft -, steht das öffentliche Leben weitgehend still. Auch dieses junge Mädchen wagt nur verschüchtert einen Schritt vor die Tür.
Dichtes Netzwerk: Die Versorgung der Rebellen klappt mittlerweile recht gut. Im Saif-al-Dula-Distrikt von Aleppo hebt dieser dieser Mann Nahrungsmittel von einem Lastwagen.
Beobachter gehen davon aus, dass sich in den großen Städten Syriens - Damaskus, Aleppo, Homs - der Krieg um das Land entscheiden wird.