Syrien: Assad unter Druck - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Syrien Assad unter Druck

Die Arabische Liga hat genug: Die Beobachtermission ist abgebrochen, nun wenden sich die Vermittler an den Uno-Sicherheitsrat. Das Regime in Damaskus reagiert empört - und mit Vorwürfen. Doch Syriens Präsident Assad hat seine Glaubwürdigkeit längst verspielt.
1 / 11

Baschar al-Assad überlebensgroß: Nachdem die Arabische Liga ihre Beobachter aus Syrien abgezogen hat, gerät Syriens Präsident unter Druck. Vor allem die Ölstaaten am Persischen Golf wollen sich Assads Politik der Gewalt nicht mehr gefallen lassen.

Foto: LOUAI BESHARA/ AFP
2 / 11

Als erstes kündigte Saudi Arabien an, seine Beobachter abziehen zu wollen, da sich Assad nicht an den Plan für eine Beilegung der Krise im Land gehalten habe.

Foto: AFP/ SANA
3 / 11

Zerstörung in der syrischen Stadt Homs: Nun zieht die gesamte Arabische Liga ihre Beobachter aus Syrien ab.

Foto: AHMED JADALLAH/ REUTERS
4 / 11

Sie sollten die gewaltsame Unterdrückung der Opposition untersuchen, wurden aber in ihrer Arbeit immer wieder behindert. Die Entscheidung, die Mission auszusetzen, sei nun getroffen worden, weil die Regierung von Präsident Baschar al-Assad (siehe Foto) weiter gewaltsam gegen Demonstranten vorgehe.

Foto: STR/ AFP
5 / 11

Das Foto zeigt einen Beobachter der Arabischen Liga (rechts), der in der Stadt Ablb mit einem Oppositionellen spricht. Ein Jahr lang war die Mission im Einsatz, um die Freilassung politischer Gefangener und den Abzug des Militärs aus Protesthochburgen wie Homs, Hama, Idlib, Daraa und Deir as-Saur zu überwachen.

Foto: HANDOUT/ REUTERS
6 / 11

Abtrünnige der syrischen Armee strecken ihre Waffe in die Luft: Erst vor wenigen Tagen haben Truppen die Protesthochburg Homs beschossen. Aktivisten berichteten von einem "grauenhaftem Massaker".

Foto: STR/ AP
7 / 11

Masken der Macht: Ende Januar protestierten Aktivisten in New York gegen das Blutvergießen in Syrien - sie verkleideten sich als Russlands Premierminister Wladimir Putin und Syriens Präsident Assad. Das Kampagnen-Netzwerk Avaaz lieferte bei den Vereinten Nationen eine Petition ab, die 600.000 Menschen auf der ganzen Welt unterschrieben hatten. Sie fordern, Bashar al-Assad dem Internationalen Strafgerichtshof auszuliefern.

Foto: AP/ Avaaz
8 / 11

Regimekritiker bei einer Kundgebung in der Provinz Homs: Schätzungen der Vereinten Nationen zufolge sind bei dem Konflikt in Syrien bereits mehr als 5400 Menschen ums Leben gekommen.

Foto: STR/ AP
9 / 11

Verletzte in Homs: Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus einem syrischen Fernsehbericht. Ein Mann trägt eine Frau über die Straße, die offenbar bei einem Anschlag auf die Stadt am 11. Januar verletzt worden war.

Foto: DPA/ SANA
10 / 11

Berater der Arabischen Liga nach einer Besprechung in Damaskus: Bereits am Dienstag hatten die sechs Staaten des Golfkooperationsrates angekündigt, ihre Mitglieder aus der Beobachtermission abzuziehen,...

Foto: AFP
11 / 11

...da sich Syrien nicht an den Plan für eine Beilegung der Krise im Land gehalten habe.

Foto: AP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?