Syrien Assads Krieg
Baschar al-Assad: Der Diktator gibt sich im SPIEGEL-Gespräch freundlich, bleibt aber in der Sache knallhart. Der Westen lügt, die Rebellen sind Terroristen und er selbst verteidigt nur sein Land. Der Westen unterstütze die Falschen in dieser, so sagt er, "Krise".
Guido Westerwelle am 28. September bei einer Rede vor den Vereinten Nationen in New York: Der Außenminister reagierte empört auf das SPIEGEL-Interview mit Baschar al-Assad: "Leugnen und Abstreiten sind sicher nicht geeignet, einer friedlichen Lösung in Syrien den Boden zu bereiten."
Kampfjet der Assad-Armee am Himmel über Idlib (Archivbild): Laut deutschen Geheimdiensten gewährt Iran der syrischen Luftwaffe Unterschlupf auf Assads Territorium.
Straßenkampf: Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien Anfang 2011 wurden nach Angaben der Vereinten Nationen mindestens 100.000 Menschen durch die Kämpfe getötet.
Ort des Schreckens: Bei einem Chemiewaffeneinsatz in diesem Vorort von Damaskus wurden am 21. August Hunderte Menschen getötet.
Kämpfer der Freien Syrischen Armee: Die Truppen der Opposition umfassen etwa 80.000 Soldaten, sie werden von einem Teil der sunnitischen Mehrheit Syriens unterstützt.
Karaj-al-Hajez-Kreuzung in Aleppo: Der Ort markiert die Grenze zwischen zwei Gebieten der Stadt, die von den Rebellen beziehungsweise Regierungstruppen beherrscht werden.
Samalka: Die Vorstadt von Damaskus wurde bei den Kämpfen in den vergangenen Monaten großflächig zerstört.
Versteck: Ein Kämpfer der Opposition sucht Zuflucht hinter einem Gebäude in Deir al-Sor in Ostsyrien.
Syriens Präsident Baschar al-Assad: "Wir haben keine Chemiewaffen eingesetzt. Das ist falsch. Und das Bild, das Sie von mir zeichnen, von einem, der sein eigenes Volk umbringt, ist es auch", sagt Assad im SPIEGEL-Interview.
Banger Blick: Ein Kämpfer schaut in ein zerstörtes Zimmer.
Trümmer in Deir al-Sor: "Ich würde mich freuen, wenn Gesandte aus Deutschland nach Damaskus kämen, um mit uns über die wahren Verhältnisse zu sprechen", sagt Assad im SPIEGEL-Interview.