Syrien Bombenhagel auf Homs
Panzer vor der belagerten Stadt: Ein Bündnis aus westlichen und arabischen Ländern droht Syrien mit weiteren Sanktionen. Das Regime des Despoten Assad setzt unbeeindruckt den Beschuss der syrischen Rebellenhochburg Homs fort.
In Brand geschossene Pipeline bei Homs: Seit Anfang Februar bombardieren Regierungstruppen die Hochburg des syrischen Widerstands.
Augenzeugen berichten, dass die Regierungstruppen wahllos in die Wohngebiete der Stadt feuern. In vielen Fassaden klaffen nach Beschuss durch Artillerie oder Panzerkanonen große Löcher.
Flammen schlagen aus einem Gebäude in Baba Amr, einem Vorort von Homs. Ungeachtet der internationalen Bemühungen lässt Assad weiterhin mit schweren Geschützen auf Homs schießen. Allein am Freitagmorgen sollen dort fünf Erwachsene und ein Kind ums Leben gekommen sein.
Kontrollposten der Freien Syrischen Armee in Idlib. Auch dieser Ort im Nordwesten Syriens wurde in den vergangenen Tagen von Regierungstruppen attackiert. Am Donnerstag sollen nach Angaben der Opposition landesweit 101 Menschen getötet worden sein - die meisten in den Provinzen Hama und Idlib.
Rauchwolken über dem Viertel Baba Amr in Homs: Bei einem Angriff auf ein Medienzentrum der Oppositionellen wurden zwei westliche Medienleute getötet - eines der Opfer war...
...die US-Reporterin Marie Colvin, eine erfahrene Journalistin, die für die britische "Sunday Times" über den Bürgerkrieg in Syrien berichtete. Bei einem Kriseneinsatz in Sri Lanka verlor sie ihr linkes Auge und trug seitdem eine Augenklappe.
Das zweite Opfer war Rémi Ochlik, ein französischer Fotojournalist. Der 28-Jährige hatte den Arabischen Frühling zuvor aus Tunesien, Ägypten und Libyen dokumentiert.
Unermessliches Leid in Syrien: Diese Mutter trauert um ihren toten Sohn, der Junge wurde von einem Scharfschützen erschossen.
Standbild aus einem YouTube-Clip: Der Ausschnitt soll einen Verwundeten im Viertel Baba Amr am Dienstag zeigen.
Viele Gebäude in Homs sind wie durchsiebt von den Kugeln und Granaten der syrischen Armee. Wirklich sicher sind die Bewohner der Stadt nur noch in ihren Kellern.
Rebellen leisten weiterhin Widerstand. Dieses Bild haben die Aktivisten der lokalen Koordinierungskomitees herausgegeben, es soll einen zerstörten Regierungspanzer am Dienstag in Homs zeigen.