Syrien Druck auf Assad
Syriens Präsident Baschar al-Assad sieht sich international zunehmend isoliert. Die USA und die EU haben den Despoten zum Rücktritt aufgefordert.
Assad beim Besuch eines verwundeten Soldaten: Trotz monatelanger Aufstände hält er sich an der Macht. Die Aufnahme hat die staatliche Nachrichtenagentur Sana verbreitet.
Soldaten mit Assad-Plakaten auf einem Militärfahrzeug in Hama: Die Oppositionshochburg ist besonders umkämpft. Für Journalisten organisierte das Regime kürzlich eine Propagandatour durch die Stadt, bei der dieses Bild vom 10. August entstanden ist.
Arbeiter in Hama: Die Regierung behauptet, die Lage in der Protesthochburg unter Kontrolle zu haben. Auch dieses Bild stammt von der Regierungstour, ebenso wie die beiden folgenden.
Doch trotz intensiven Einsatzes des Militärs kommt es immer wieder zu Protestaktionen, wie diese Aufnahme zeigt. Das Regime Assad verkauft die Proteste allerdings stets als Taten von Terroristen.
Dieses Polizeigebäude geriet bei den Unruhen im Zentrum von Hama in Brand. Über die Umstände gehen die Darstellungen von Regierung und Opposition auseinander. Die einen sprechen von "Verbrechern", die das Land destabilisieren wollen - die anderen von massiver Unterdrückung und Gewalt durch den Staat.
Auch diese angeblichen Unterstützer des Regimes wurden den Journalisten in Damaskus präsentiert.
Deutlich anders sehen die Bilder aus, die von Aktivisten verbreitet werden: Am 3. August verbreitet die Nachrichtenagentur AP eine Aufnahme des oppositionellen Shams-Netzwerks - darauf ist angeblich ein Panzer in den Straßen von Hama zu sehen.
Auch dieses Bild stammt von Oppositionellen, angeblich vom 1. August in Hama. Auf den Straßen brennt etwas, Rauchwolken steigen auf.
Aktivisten bringen einen Verletzten aus der Gefahrenzone, auch dieses Foto wurde angeblich in Hama aufgenommen (1. August).
Vom selben Tag ist dieses Bild, das schwarze Rauchwolken über Hama zeigt.