Syrien: Fünf Jahre Krieg - DER SPIEGEL
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Fotostrecke Fünf Jahre Krieg

Seit 2011 tobt die Gewalt in Syrien. Aus einer Protestbewegung, die brutal niedergeschlagen wurde, entstand schließlich ein regionaler Stellvertreterkrieg.
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So fing es an: Vor fünf Jahren kam es in mehreren syrischen Städten zu Massenprotesten gegen Präsident Baschar al-Assad. Das Foto zeigt eine Demonstration am 29. Juli 2011 in Hama. Die Protestbewegung wurde brutal niedergeschlagen. Manche Assad-Gegner fingen an, sich zu bewaffnen.

Foto: HO/ REUTERS
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Seit fünf Jahren setzt das syrische Regime die Luftwaffe gegen sein eigenes Volk ein. Tausende Menschen wurden bereits von den Trümmern ihrer Häuser erschlagen. Das Bild zeigt ein Mädchen, das aus einem Haus geborgen wurde, in das Artilleriegeschosse einschlugen. Das Foto entstand am 16. Juni 2015 in Duma, einem Vorort von Damaskus, der als Hochburg der Proteste galt. Die Aufnahme stammt von Bassam Khabieh, einem Fotografen der Nachrichtenagentur Reuters.

Foto: BASSAM KHABIEH/ REUTERS
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Der Mann auf der Straße, ein Zivilist, wird von den Kugeln eines regimetreuen Heckenschützen getroffen. Syrische Rebellen versuchen unter Einsatz ihres Lebens, ihn in Sicherheit zu ziehen. Innerhalb der nächsten drei Stunden werden auf dieser Straße drei Bürger erschossen. Zivilisten sind die Hauptleidtragenden des Konfliktes. Das Foto hat der mexikanische Journalist Javier Manzano am 20. Oktober 2012 in Aleppo gemacht.

Foto: Javier Manzano/ AFP
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Aleppo versinkt im Dreck. Im Krieg ist die öffentliche Müllabfuhr zusammengebrochen. Das Foto stammt vom 10. November 2012 und wurde von der spanischen Journalistin Monica G. Prieto aufgenommen. Seit Sommer 2012 ist Aleppo, die einst größte Stadt Syriens, umkämpft.

Foto: Mónica G. Prieto/ AP
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So sieht eine Stadt aus, die das syrische Regime zurückeroberte: Homs liegt zu großen Teilen in Trümmern. Nur wenige Menschen konnten oder wollten in ihr Zuhause zurückkehren.

Foto: STRINGER/ REUTERS
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Ab 2013 kommen ausländische Dschihadisten nach Syrien. Ein Jahr später tut sich eine dritte Front auf: Der "Islamische Staat" (IS) nistet sich in Teilen des Landes ein. Das Foto zeigt eine Parade der IS-Anhänger am 30. Juni 2014 durch die syrische Stadt Rakka. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur Reuters, der aus Sicherheitsgründen anonym bleiben muss, hat die Aufnahme gemacht.

Foto: © Stringer . / Reuters/ REUTERS
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Eine schwere Explosion erschüttert Kobane (Arabisch: Ain al-Arab). Die verschlafene Grenzstadt, die kaum ein Syrer kannte, wird 2014 zum internationalen Symbol im Kampf gegen den "Islamischen Staat". Mithilfe massiver US-Luftangriffe gelingt es den syrisch-kurdischen Kämpfern, die Dschihadisten aus Kobane zurückzudrängen. Doch große Teile der Stadt sind danach zerstört.

Foto: Gokhan Sahin / Getty Images
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Ein Kämpfer des syrischen Ablegers der türkisch-kurdischen PKK trägt ein verwundetes Kind. Es soll nahe der türkischen Grenze auf eine alte Mine getreten sein. In den Fünfzigerjahren hatte das türkische Militär dort Landminen verlegt, um illegale Grenzübertritte zu verhindern. Das Foto hat Rodi Said von der Nachrichtenagentur Reuters am 16. Juni 2015 aufgenommen.

Foto: © Rodi Said / Reuters/ REUTERS
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Syrer aus der Stadt Ras al-Ain kehren in ihre Häuser zurück, nachdem der syrische Ableger der PKK die Stadt vom "Islamischen Staat" erobert hat. Gleichzeitig fliehen andere Syrer aus der Stadt, weil sie befürchten, die kurdische Miliz könnte sie pauschal für IS-Anhänger halten und bestrafen, nur weil sie nicht geflohen waren, als der IS einrückte. Das Foto hat der Reuters-Fotograf Rodi Said am 13. Mai 2015 aufgenommen.

Foto: © Rodi Said / Reuters/ REUTERS
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Eine Wiege bleibt zurück in der Wüste nahe der türkisch-syrischen Grenze. Seit fünf Jahren dauert der Exodus aus Syrien an - und er wird immer dramatischer: Inzwischen ist die Hälfte der einst 22 Millionen Syrer innerhalb und außerhalb des Landes auf der Flucht.

Foto: © Murad Sezer / Reuters/ REUTERS
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Ein Junge spaziert an einer Barrikade aus Bussen vorbei. Nur so ist er vor den regimetreuen Heckenschützen sicher. Das Foto wurde am 14. März 2015 in dem von Rebellen kontrollierten Teil Aleppos vom Fotografen Karam al-Masri gemacht.

Foto: KARAM AL-MASRI/ AFP
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Inzwischen wird es für die Syrer immer schwieriger, aus ihrem Land zu flüchten. Außer dem Irak haben alle Nachbarstaaten ihre Grenzen nahezu geschlossen. Das Foto zeigt Syrer, die versuchen, den Grenzzaun zur Türkei zu überwinden. Es wurde am 14. Juni 2015 von der türkischen Seite der Grenze aufgenommen.

Foto: Veli Gurgah/ dpa
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Derweil geht das Leben und Sterben in Syrien weiter. Das Bild hat der Fotograf Bassam Khabieh am 13. Dezember 2015 in einer Behelfsklinik in Duma aufgenommen, einem Vorort von Damaskus. Zuvor gab es Luftangriffe des syrischen Regimes.

Foto: © Bassam Khabieh / Reuters/ REUTERS
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Zivilisten in Aleppo nach einem Luftangriff: Brot, Medikamente und Treibstoff fehlen überall. Das Bild wurde Ende Juli 2016 aufgenommen.

Foto: AP/ AMC
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Kämpfer der Freien Syrischen Armee während einer Kampfpause im August 2016 südwestlich von Aleppo.

Foto: ABDALRHMAN ISMAIL/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?