Syrien-Intervention der USA Obama lässt Kongress entscheiden
Es stehe einfach zu viel auf dem Spiel: US-Präsident Barack Obama hat angekündigt, den Kongress vor einem Angriff auf das syrische Regime um Erlaubnis zu bitten.
Damit ist die Entscheidung zunächst vertagt: Das Votum wird voraussichtlich erst in der Woche ab dem 9. September fallen. Obama betonte dennoch, sich grundsätzlich für einen Angriff gegen das syrische Regime entschieden zu haben.
Dagegen haben vor dem Weißen Haus am selben Tag Hunderte Menschen protestiert. Sie insistieren mit "Kein Krieg in Syrien"-Sprechchören und gelben Schildern gegen den Angriff.
"Wir haben alle Beweise, die wir brauchen (aber noch keine Fakten)": Diese Worte legten die Protestierenden einem Obama-Aufsteller in den Mund - eine Anspielung auf die angeblichen Beweise für Massenvernichtungswaffen im Irak der Bush-Regierung.
Russlands Präsident Wladimir Putin: Er hatte die USA zuvor eindringlich vor einem Angriff auf Syrien gewarnt. Sollten die Obama-Regierung einseitig vorgehen, sei das "extrem bedauerlich", sagte Putin.
Das Uno-Team, das den Giftgasangriff nahe Damaskus untersuchen soll, hat Syrien am Samstag verlassen. Es soll untersuchen, ob Chemiewaffen eingesetzt wurden - nicht aber, durch wen.