Syrien Jugendherberge Gottes
Deir Mar Musa el Habashi: Über 150 Jahre lang war das Kloster an der ehemaligen Seidenstraße ungenutzt und verfiel,...
...bis der Jesuit Paolo Dall'Oglio vor 25 Jahren zum Meditieren nach Syrien kam und die Ruinen entdeckte.
Aufstieg zum Kloster: 398 Stufen führen durch Geröll, Felsen und viel Sand,...
...bei den hohen Temperaturen ist das Erklimmen eine Strapaze,...
...doch die lohnt sich. Die jahrhundertealten Gemäuer strahlen eine für das arabische Land ungewohnte Ruhe aus.
Frauentrakt: Nonnen und Mönche wohnen strikt getrennt. Ihr gemeinsames Kloster ist ein seltenes Experiment in der katholischen Kirche.
Männertrakt: Um 22 Uhr löscht Pater Paolo das Licht, die Besucher nutzen die Zeit zum Meditieren und Beten.
Byzantinische Basilika: Die Wände schmücken 900 Jahre alte Fresken und goldene Ikonen, in der Luft liegt der Duft von Weihrauch.
Panoramablick ins Tal: Es ist nicht einfach, das Kloster zu erreichen, da es keine öffentlichen Verkehrsmittel hierher gibt.
Essensausgabe: Besucher aus aller Welt, darunter viele Jugendliche, pilgern nach Mar Musa.
Glocke: Pater Paolo will die Verständigung zwischen Christen und Muslimen fördern.
Meditationshöhle: "Damals meinten es die Skorpione und Schlangen gut mit mir, daher blieb ich."