Syrien Kampf um Idlib
Alltag in der Provinz Idlib: Seit Wochen bombardieren syrische und russische Militärjets die Region, um den Bodentruppen des Assad-Regimes den Weg zu ebnen.
Mehr als Hunderttausend Syrer sind vor den vorrückenden Regierungstruppen geflüchtet.
Hier flüchten Menschen aus der Region mit Traktoren vor den zu erwartenden Gefechten.
Unter den Flüchtlingen sind viele Kinder.
Bei winterlichen Temperaturen sind Hunderttausende Syrer in Idlib ohne festes Obdach.
Das islamistische Bündnis Hayat Tahrir al-Sham (HTS) versucht, den Vormarsch der Regierungstruppen aufzuhalten.
Die islamistischen Rebellen setzten Raketen und Artillerie ein, gegen die Luftangriffe sind sie jedoch weitgehend machtlos.
Seit 2015 ist Idlib in Rebellenhand. Die Provinz ist die letzte Hochburg der Aufständischen in Syrien.
Die HTS wird von Kämpfern der früheren Nusra-Front dominiert, die einst zum Terrornetzwerk al-Qaida gehörte. Der Generalstabschef der russischen Armee, Waleri Gerassimow, rief die Zerschlagung der HTS zum wichtigsten Ziel seiner Truppen für dieses Jahr aus.