Krieg in Syrien Ringen um Idlib
Zum dritten Mal innerhalb von zehn Monaten treffen sich am Freitag Wladimir Putin, Recep Tayyip Erdogan und Hassan Rohani. Die Präsidenten von Russland, der Türkei und Irans verhandeln über das Schicksal der knapp drei Millionen Menschen in der syrischen Provinz Idlib.
In Idlib leben rund 1,4 Millionen Binnenflüchtlinge. Sie sind in den vergangenen Jahren aus anderen Teilen Syriens vor dem Assad-Regime hierher geflüchtet.
Die Menschen in Idlib fürchten eine bevorstehende Bodenoffensive. Daher flüchten sie innerhalb der Provinz nach Norden in Richtung türkische Grenze. Bab al-Hawa ist der Grenzübergang ins Nachbarland.
Die russische Luftwaffe fliegt verstärkt Luftangriffe auf Idlib. Offenbar soll damit der Vormarsch am Boden vorbereitet werden.
Die Menschen in Idlib fürchten Giftgasangriffe des Regimes. Mit Pappbechern und Holzkohle versuchen sie, improvisierte Gasmasken herzustellen.
Im Angriffsfall soll die primitive Gasmaske vor dem Tod schützen.
Etwa 70.000 Kämpfer werden in Idlib vermutet. Dieser Mann gehört zur Nationalen Befreiungsfront, dem größten Milizenbündnis in der Provinz, das von der Türkei unterstützt wird.
Rebellenkämpfer haben ein Lager in einer Höhle bezogen. Sie erwarten täglich den Vormarsch der Regierungstruppen.