Damaskus Operette zum Jom-Kippur-Krieg
Künstler führen eine Operette in der syrischen Hauptstadt Damaskus auf. Das Thema: der Jom-Kippur-Krieg 1973.
Die Sängerin Rowaida Atiyeh bei einem Auftritt in Damaskus.
Auch Verteidigungsminister Fahd Jassem al-Freij schaut sich das Spektakel an.
Derweil geht 300 Kilometer entfernt die Schlacht um Aleppo weiter.
Mehr als 250.000 Menschen sind im Syrien-Krieg bereits getötet worden.
Bis Weihnachten könnte der Ostteil Aleppos, den die Rebellen halten, komplett zerstört sein, sagt der Uno-Sondergesandte Staffan de Mistura.
Umso zynischer wirkt die Operette in Damaskus.
In der Aufführung wird der Krieg gegen Israel als Heldengeschichte glorifiziert.
Vor 43 Jahren hatten arabische Länder, angeführt von Syrien und Ägypten, Israel überfallen.
Der Tag des Angriffs fiel auf den 6. Oktober - Jom Kippur, der heiligste jüdische Feiertag.