Fotostrecke US-Soldaten jagen IS-Anführer
Amerikanische Spezialeinheiten sind schon seit Jahren im Irak und in Afghanistan im Einsatz. Hier ein Archivbild von den Delta-Company-Truppen in Bagdad.
US-Verteidigungsminister Ashton Carter hatte den Einsatz im Dezember angekündigt. Inzwischen sollen rund 200 US-Spezialkräfte im Irak stationiert sein. Es gehe darum, das IS-Kabinett zu eliminieren, bestätigte Carter. Das heißt: Die US-Soldaten sollen die IS-Chefs entweder fangen oder töten.
Der Georgier Tarkhan Batiraschwili, besser bekannt unter seinem Kampfnamen Omar al-Schischani wurde bei einem US-Luftangriff im März schwer verletzt. Die Informationen, die zu dem Angriff führten, hatten die neuen US-Spezialeinheiten im Irak geliefert.
Die Spezialkräfte der Delta Force nutzen wie die meisten Einheiten der US-Armee für ihre Einsätze häufig Hubschrauber vom Typ "Black Hawk".
Die Einsätze der Spezialkräfte werden aus der Luft stets von Kampfjets begleitet. Sie können den Delta-Force-Soldaten im Notfall zur Hilfe eilen und Ziele am Boden bekämpfen.
Er war einer der höchsten IS-Führer: Abdul al-Kaduli kam vor wenigen Tagen bei einem Einsatz der US-Spezialkräfte ums Leben. Ursprünglich war wohl geplant, ihn festzunehmen. Doch dann wurde er bei einem Feuergefecht getötet.
Die Kombination aus US-Luftschlägen und dem Einsatz von Spezialkräften am Boden gerät in den USA zunehmend in die Kritik. Vor allem Republikaner fordern den Einsatz von mehr regulären US-Bodentruppen in Irak.
Die IS-Truppen geraten in Syrien und in Irak zunehmend in die Defensive. Die US-Luftschläge, aber auch das Vorrücken irakischer und kurdischer Soldaten setzen die Islamisten zu.
US-Präsident Barack Obama würden den IS gern bis zum Jahreswechsel besiegen. Dann übernimmt der neu gewählte Präsident oder die Präsidentin die Amtsgeschäfte.
Spezialkräfte waren bereits in Irak und Afghanistan im Einsatz, hier ein Bild von den Navy Seals 2007.