Syrien Tod in Homs
Rauchwolken über dem Viertel Baba Amr in Homs: Bei einem Angriff auf ein Medienzentrum der Oppositionellen wurden zwei westliche Journalisten getötet.
Sie kam bei dem Angriff ums Leben: Die US-Amerikanerin Marie Colvin (Archivbild vom November 2010) arbeitete für die britische "Sunday Times".
Bei einem Kriseneinsatz in Sri Lanka verlor sie ihr linkes Auge und trug seitdem eine Augenklappe.
Das zweite Opfer war Rémi Ochlik, ein französischer Fotojournalist. Der 28-Jährige hatte den Arabischen Frühling zuvor aus Tunesien, Ägypten und Libyen dokumentiert.
Standbild aus einem YouTube-Clip: Der Ausschnitt soll einen Verwundeten im Viertel Baba Amr am Dienstag zeigen.
Die Protesthochburg Homs steht seit dem 4. Februar unter Dauerbeschuss der Truppen von Präsident Baschar al-Assad.
Aktivisten leisten weiter Widerstand. Dieses Bild haben die Aktivisten der lokalen Koordinierungskomitees herausgegeben, er soll einen zerstörten Regierungspanzer am Dienstag in Homs zeigen.