Syrien: Umwelt-Zerstörung - DER SPIEGEL
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Langzeitfolgen des Kriegs Sprengsätze, Giftmüll, Luftverschmutzung

Der Krieg in Syrien hat dramatische Folgen für die Umwelt. Sprengsätze, Giftmüll und Luftverschmutzung verseuchen Grundwasser und Böden.
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Noch ist der Bürgerkrieg in Syrien nicht beendet. Doch die Langzeitfolgen für das Ökosystem sind schon jetzt absehbar. Das Land wird noch Jahrzehnte brauchen, um sich zu erholen. Die fruchtbare Erde wird schon jetzt in Syrien knapp: Dieser Syrer erntet Gemüse in einem Bombenkrater in der Nähe von Aleppo.

Foto: ZEIN AL-RIFAI/ AFP
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Auch das alltägliche Versorgungssystem leide, berichtet die Organisation Pax. Die Abfallentsorgung in Syrien sei komplett zusammengebrochen, überall liege Müll in den Straßen. So komme die Bevölkerung mit giftigen Stoffen in Berührung.

Foto: © Muzaffar Salman / Reuters/ REUTERS
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Brennende Ölfelder - wie das bei Kirkuk im Irak - stellen eine erhebliche Belastung für die Umwelt dar: So steigt die Gefahr, dass unkontrolliert enorme Rußmengen in die Atmosphäre qualmen. Im Golfkrieg gelangten laut der Umweltorganisation Greenpeace mehrere Tausend Tonnen krebserregender Stickstoffe die Luft und drangen als "schwarzer Regen" in die Böden ein.

Foto: © STRINGER Iraq / Reuters/ REUTERS
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Durch die Zerstörung von Häusern und Industrie seien Schadstoffe in Oberflächengewässer und Böden gelangt, beklagt der Verein Internationale Ärzte für die Verhütung von Atomkrieg. So auch in der syrischen Stadt Aleppo.

Foto: STRINGER/ REUTERS
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Fassbomben seien ein großes Problem, bemängeln Organisationen. Sie bestehen aus mit Sprengstoffen und Metallteilen gefüllten Fässern und werden vor allem von den Streitkräften der syrischen Regierung eingesetzt. Ein Großteil der Bomben explodiere jedoch nicht, so gelangten giftige Sprengstoffe und Schwermetalle in Böden und Gewässer.

Foto: STRINGER/ REUTERS
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